Mehrere Strafverfahren eingeleitet: Polizei geht Autobahn-Raser ins Netz!

Hermsdorf - 200 km/h bei erlaubten 120 km/h: Ein 51-jähriger Autofahrer hat auf der A9 in Thüringen für Aufmerksamkeit gesorgt. Doch das ist noch längst nicht alles!

Der Polizei war ein 51-jähriger Raser ins Netz gegangen. (Symbolbild)
Der Polizei war ein 51-jähriger Raser ins Netz gegangen. (Symbolbild)  © 123rf/huettenhoelscher

Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der Videowagen der Autobahnpolizei am vergangenen Dienstag gegen 12.40 Uhr auf der A9 zwischen dem Hermsdorfer Kreuz und der Anschlussstelle Eisenberg unterwegs.

Dabei sei ein Fahrzeug festgestellt worden, das statt der erlaubten 120 km/h mit 200 km/h die Autobahn befuhr, hieß es. Den Angaben zufolge wurden in der Folge mehrmals Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen überholt.

Zeitweise war das Auto laut Polizei mit einer Geschwindigkeit von 230 km/h unterwegs. Dabei habe der Fahrer "sehr aggressiv" überholt, hieß es. Teilweise sei er sehr knapp vor den überholten Fahrzeugen auf die linke Fahrspur eingeschert.

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Die Beamten stoppten das Auto schließlich. Während der Kontrolle stellte sich den Angaben nach heraus, dass das Fahrzeug in Deutschland zugelassen war, jedoch ungarische Kennzeichen angebracht waren.

51-Jähriger beleidigt Beamten

Die Weiterfahrt wurde vorerst untersagt und die ungarischen Kennzeichen vor Ort sichergestellt. Laut Polizei wurden gegen den 51-Jährigen mehrere Strafverfahren eingeleitet - unter anderem wegen Kennzeichenmissbrauchs, Gefährdung des Straßenverkehrs, aber auch wegen Beleidigung. So hatte der Mann die Beamten mehrfach beleidigt.

Ebenfalls auf der A9 (Höhe Eisenberg) mittels Videowagen festgestellt wurde laut Polizei ein 40-Jähriger am gestrigen Sonntag. Der Mann fuhr bei erlaubten 120 km/h mit einer Geschwindigkeit von knapp 200 km/h. Dabei habe er jegliche Verkehrszeichen zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf regennasser Fahrbahn ignoriert, hieß es.

Er muss laut Polizei mit zwei Monaten Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von über 1000 Euro rechnen.

Titelfoto: 123rf/huettenhoelscher

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