Von Mia Bucher
Berlin/Potsdam - In keinem anderen Bundesland war es diesen Winter so kalt wie in Brandenburg.
Der Temperaturmittelwert lag bei 0,5 Grad und damit deutlich unter dem Wert für ganz Deutschland, der bei 1,8 Grad lag, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt.
Am eisigsten war es den Angaben nach am 12. Januar in Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster. An dem Tag zeigte das Thermometer minus 19,6 Grad.
Bundesweit war es diesen Winter in Brandenburg nicht nur am kältesten, sondern auch am trockensten. Mit rund 80 Liter pro Quadratmeter wurden laut DWD nur etwa 65 Prozent der üblichen Niederschlagsmengen erreicht.
In Berlin war es zwar ähnlich kalt, mit Brandenburg mithalten konnte die Hauptstadt aber nicht. Dafür aber war dieser Winter in Berlin der schneereichste seit vielen Jahren. Seit 2012 hat es nicht mehr so viel geschneit wie im Winter 2025/2026, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. An 30 Tagen gab es den Angaben nach eine geschlossene Schneedecke in der Hauptstadt.
Niedrigste Temperatur Berlins an BER gemessen
Mit einem Mittelwert von 0,8 Grad lagen die Temperaturen nahe an dem Klimamittelwert der Jahre 1961-1990 (0,5 Grad). Der Vergleich mit dem Mittelwert der Referenzperiode 1961-1990 ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels. In die Durchschnittswerte fließen sowohl die Tages- als auch die Nachttemperaturen mit ein.
Die niedrigste Temperatur sei am 12. Januar am Flughafen BER gemessen worden: Minus 14,1 Grad zeigte das Thermometer an diesem Tag. Die höchsten Werte wurden Ende Februar mit Temperaturen um die 18 Grad erreicht.