Feuchtester Winter seit 29 Jahren: Extreme Dürre ist Geschichte

Deutschland - In den vergangenen Jahren hatte Deutschland mit Hitze und Dürre zu kämpfen - doch vonseiten der Wetterexperten gibt es nun gute Nachrichten.

Passanten gehen im strömenden Regen am Hamburger Elbstrand spazieren.
Passanten gehen im strömenden Regen am Hamburger Elbstrand spazieren.  © Marcus Brandt/dpa

Sehr mild und sehr nass, gespickt mit kurzen kalten Episoden - so lässt sich der allmählich hinter uns liegende Winter laut WetterOnline zusammenfassen.

Sturmtiefs brachten jede Menge Niederschlag mit sich, mancherorts fiel ein halber Meter Neuschnee.

Der Winter zeigte sich diesmal sehr facettenreich. Durch den vielen Regen gilt die seit 2018 anhaltende extreme Dürre inzwischen als beendet.

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Andreas Marx, der Leiter des Dürremonitors des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung, zeigt sich optimistisch. Lediglich im Osten gebe es noch vereinzelt trockene Böden.

Die Messwerte zeigen: Es handelt sich um einen der feuchtesten Winter seit 1881, gleichzeitig aber auch um den drittmildesten Winter seit Aufzeichnungsbeginn.

Tim Staeger, Wetterexperte beim ARD-Wetterkompetenzzentrum, sagte gegenüber SR: "Das ist der feuchteste Winter seit 29 Jahren. Die feuchten Böden sind optimale Startbedingungen für den kommenden Sommer."

Außergewöhnlich hohe Niederschlagsmengen prägten den Winter. In Niedersachsen standen ganze Landstriche wochenlang unter Wasser.
Außergewöhnlich hohe Niederschlagsmengen prägten den Winter. In Niedersachsen standen ganze Landstriche wochenlang unter Wasser.  © Wetteronline

Ob der Sommer 2024 wieder besonders heiß wird, können die Wetterexperten jetzt noch nicht sagen.

Fest steht jedoch, dass Deutschlands feuchte Böden nach dem sehr nassen Winter erst mal gut vorbereitet sein dürften für trockenere Phasen.

Titelfoto: Wetteronline

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