Hohe Waldbrandgefahr in Bayern – Hitzewelle wird heftiger

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Von Johannes Moerz

München - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die kommenden Tage eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr für weite Teile Bayerns gemeldet.

Das Waldbrandrisiko in Bayern pendelt in Bayern noch bis Samstag zwischen mittel und hoch.
Das Waldbrandrisiko in Bayern pendelt in Bayern noch bis Samstag zwischen mittel und hoch.  © Daniel Karmann/dpa

Mehr als zehn Messstationen zeigen für Donnerstag die höchste Gefahrenstufe.

Die Landesregierungen von Niederbayern und der Oberpfalz haben bereits Beobachtungsflüge angeordnet.

Auch am heutigen Mittwoch sowie am Freitag und am Samstag besteht laut DWD-Daten ein mittleres bis hohes Waldbrandrisiko im Freistaat.

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Um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, sollen in Niederbayern von Mittwoch bis Freitag Luftbeobachtungen durchgeführt werden.

In der Oberpfalz soll sogar bis Montag geflogen werden. Um das Risiko für Brände zu minimieren, rufen die Landesregierungen dazu auf, in Waldgebieten und deren Umgebung keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Hitze wird immer heftiger - bis zu 37 Grad möglich

Bundesweit sorgt die Trockenheit zunehmend für Waldbrandgefahr. Auch in Bayern wird vor Leichtsinn gewarnt. (Symbolbild)
Bundesweit sorgt die Trockenheit zunehmend für Waldbrandgefahr. Auch in Bayern wird vor Leichtsinn gewarnt. (Symbolbild)  © Matthias Rietschel/dpa

Fahrzeuge sollten zudem nicht auf leicht entzündlichem Untergrund wie Wiesen oder Waldwegen geparkt werden.

Insbesondere für den Süden Bayerns gilt laut DWD am Mittwoch zudem eine Hitze-Warnung: Am Westrand von Hoch Olaf über Osteuropa gelange von Südwesten zunehmend heiße Luft subtropischen Ursprungs nach Süddeutschland.

Für den Nachmittag und Abend müsse in Alpennähe mit einzelnen Gewittern und Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden. Im Norden Bayerns bleibe es zwar heiß, Unwetter drohten hier aber nicht.

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Der Mittwoch startet laut DWD vor allem in Schwaben teilweise wolkig, vereinzelt könne es auch etwas regnen. Sonst gebe es häufig Sonne. Das Thermometer klettert im Freistaat auf 31 bis 35 Grad - es ist der Beginn einer neuen Hitzewelle.

Im Norden kann es sogar noch heißer werden, das Quecksilber kann hier auf bis zu 37 Grad klettern. Für die kommenden Tage muss mit weiter steigenden Temperaturen gerechnet werden.

Titelfoto: Matthias Rietschel/dpa

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