Es braut sich was zusammen: Unwetter-Warnung für Sachsen und Brandenburg!
Von Sebastian Münster
Leipzig - Erst die große Hitze, dann womöglich Unwetter: Im Osten Deutschlands sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Sonntag heftige Gewitter möglich.
"Die Luftmasse birgt heute das Potenzial, dass sich örtlich wirklich kräftige Gewitter noch entwickeln können, die in den Unwetterbereich gehen", so ein Sprecher des DWD in Leipzig.
Verbreitet liegen die Temperatur-Höchstwerte heute laut Prognose erneut über der 30-Grad-Marke. Dies sorge zusammen mit hoher Luftfeuchte für reichlich Gewitterpotenzial, so der Experte.
Bis zum Mittag liegt der Gewitterschwerpunkt demnach vor allem in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zum Teil liege das an einer Gewitterfront, die aus Niedersachsen kommend im Tagesverlauf nach Osten zieht. Zum Teil würden aber auch stetig neue Gewitter entstehen, etwa über dem Thüringer Wald.
"Ab dem Nachmittag und Abend verlagern sich die Gewitter eher über Ostthüringen, das östliche Sachsen-Anhalt weiter nach Brandenburg und Sachsen", so der DWD-Sprecher weiter.
Unwetterschwerpunkt über Brandenburg und Ostsachsen
Den Schwerpunkt für Gewitter bis hin zu schweren Unwettern werden dabei nach aktuellen Prognosen heute das südliche Brandenburg und Ostsachsen bilden. Dort seien "zumindest unwetterartige Gewitter zu erwarten", vereinzelt könne dabei auch "die violette Schwelle gerissen werden".
Gemeint sind damit extreme Unwetter der höchsten Warnstufe vier. Der DWD unterteilt Warnungen vor Gewitterereignissen in vier Stufen. In der Regel gilt dann eine Warnung vor einem Aufenthalt im Freien und vor möglicher Lebensgefahr durch Blitzschlag.
Die höchste Stufe vier gilt als extremes Unwetterereignis mit unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben. Dann kann es zu extrem heftigem Starkregen und Hagelschlag verbunden mit Orkanböen kommen.
Titelfoto: Jan Woitas/dpa
