Schwere Unwetter treffen NRW: Feuerwehr Köln im Dauereinsatz

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Von Helge Toben 

Essen - Über die südwestlichen Teile Nordrhein-Westfalens sind am Abend Gewitter gezogen. Über größere Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

In Köln war die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet im Dauereinsatz.
In Köln war die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet im Dauereinsatz.  © Daniel Evers

Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor Unwetterwarnungen unter anderem für die Regionen Aachen, Bonn, Köln, Neuss, Düsseldorf, Solingen und Wuppertal sowie den Oberbergischen Kreis und den Kreis Olpe veröffentlicht.

Gewarnt wurde vor Starkregen, Hagel und Sturmböen. Gefahren drohten auch etwa durch Blitzschlag, umstürzende Bäume oder Überflutungen von Straßen und Unterführungen.

Der Westdeutsche Rundfunk berichtete, dass die Feuerwehr Köln im gesamten Stadtgebiet im Dauereinsatz war. In mehreren Stadtteilen seien Bäume umgestürzt, teilweise seien sie auf Straßen und Autos gekracht.

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Ein dpa-Reporter berichtete von einer teilweise überfluteten Autobahn-Fahrbahn bei Neuss und mehreren Fahrzeugen, die auf den Seitenstreifen gefahren waren.

Ein Sprecher der Feuerwehr Neuss konnte am frühen Abend aber zunächst keine wetterbedingten Einsätze vermelden. Bei der Feuerwehr Düsseldorf gab es vereinzelte Einsätze wegen herabgestürzter Äste oder verstopfter Gullys. 

Abgeknickter Baum verfehlt Open-Air-Bühne nur knapp

Autofahrer hatten auf der A57 mit Starkregen zu kämpfen.
Autofahrer hatten auf der A57 mit Starkregen zu kämpfen.  © Christoph Reichwein/dpa

In Neuss wurde die Landesgartenschau früher geschlossen. Neben einer Bühne knickte ein Baum um und verfehlte das Bühnendach nur knapp, wie die Gartenschau mitteilte.

Verletzt wurde niemand. Die Besucher hätten zuvor in Sicherheit gebracht werden können, sagte eine Sprecherin. Ein für den Abend angesetztes Konzert einer Bon Jovi-Tributeband wurde abgesagt.

Die Wetterexperten empfahlen, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden oder Schutz zu suchen. Wer sich im Freien aufhalte, solle auf herabfallende Gegenstände achten.

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Wenn noch Zeit bleibe, solle man Gegenstände im Freien sichern oder abbauen. Die Gewitter zogen am Abend in nordöstliche Richtung.

Für Teile des Oberbergischen Kreises und des Kreises Olpe bestand die Unwettergefahr laut DWD bis 21.30 Uhr, für die weiter westlich gelegenen Regionen war sie bereits gegen 20.15 Uhr wieder aufgehoben worden.

Titelfoto: Daniel Evers

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