Große Gefahr durch Blitzeinschläge: DWD warnt vor schweren Gewittern im Norden
Hamburg - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Donnerstagmittag über die Warn-App NINA eine Unwetterwarnung für weite Teile Nordost-Niedersachsens, Schleswig-Holsteins und Hamburgs herausgegeben. Betroffen sind unter anderem die Landkreise Uelzen, Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Gifhorn, Celle, der Heidekreis sowie die Region Hannover.
Nach Angaben des DWD treten in den betroffenen Gebieten teils schwere Gewitter auf.
Dabei werden Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde erwartet. Zudem kann es zu Starkregen mit Niederschlagsmengen von rund 15 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde sowie zu Hagel kommen.
Die Meteorologen warnen vor erheblichen Gefahren. Neben lebensgefährlichen Blitzschlägen drohen verbreitet umstürzende Bäume, Schäden an Gebäuden sowie herabfallende Äste, Dachziegel und andere Gegenstände.
Auch Hochspannungsleitungen und Gerüste könnten durch die starken Windböen beschädigt werden.
Lokal sind zudem rasche Überflutungen von Straßen und Unterführungen möglich. Verkehrsteilnehmer müssen mit Aquaplaning und erheblichen Behinderungen auf allen Verkehrswegen rechnen.
Unwetter-Warnung: Das empfiehlt der Deutsche Wetterdienst
Der DWD empfiehlt der Bevölkerung, Aufenthalte im Freien möglichst zu vermeiden und Schutz in Gebäuden zu suchen. Gewässer sollten gemieden werden.
Zudem wird geraten, lose Gegenstände im Außenbereich zu sichern, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Abstand zu Bäumen, Gebäuden, Gerüsten und Hochspannungsleitungen einzuhalten. Überflutete Straßen und Unterführungen sollten nicht befahren oder betreten werden.
Während die Gewitter nach aktuellem Stand im Laufe des Abends weitgehend abziehen sollen, bleibt die Warnung vor starken Windböen bis 22 Uhr bestehen.
Titelfoto: Madita Eggers/TAG24
