Winterwetter legt Schulbetrieb in Teilen Thüringens lahm

Von Annett Gehler

Thüringen - Schnee und winterliche Straßenverhältnisse haben in Thüringen zu massiven Einschränkungen im Schulbetrieb geführt.

Wegen Schnee und Glätte blieben in Thüringen zahlreiche Schulen geschlossen oder wechselten in den Distanzunterricht – vielerorts mussten Schulhöfe und Klassenräume leer bleiben. (Symbolbild)
Wegen Schnee und Glätte blieben in Thüringen zahlreiche Schulen geschlossen oder wechselten in den Distanzunterricht – vielerorts mussten Schulhöfe und Klassenräume leer bleiben. (Symbolbild)  © Christian Charisius/dpa

Mehr als 200 der rund 800 staatlichen Schulen im Freistaat blieben nach aktuellem Stand geschlossen oder stellten auf Distanzunterricht um, teilte das Bildungsministerium mit. Für Kinder bis zur sechsten Klasse sei landesweit eine Notbetreuung sichergestellt.

Besonders stark betroffen waren Nordthüringer Schulen in den Landkreisen Kyffhäuser, Nordhausen und Eichsfeld.

Überdurchschnittlich viele Ausfälle gab es auch in den Landkreisen Wartburg sowie Schmalkalden-Meiningen.

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Genaue Zahlen liegen bislang nicht vor, da die Rückmeldungen der Schulen weiterhin bei den Schulämtern und im Ministerium eingehen.

Schulleitungen und Schulträger entscheiden über Unterrichtsausfall

Nach Angaben des Ministeriums entscheiden in Thüringen die Schulleitungen und Schulträger eigenverantwortlich über witterungsbedingten Unterrichtsausfall. Hintergrund ist die stark unterschiedliche Gefährdungslage – etwa zwischen Mittelgebirgsregionen und Tieflagen. Vor Ort lasse sich am besten einschätzen, ob die Sicherheit gewährleistet sei.

Die staatlichen Schulämter und das Bildungsministerium stehen seit Bekanntwerden der Wetterlage in engem Austausch mit Schulen und Schulträgern.

Ziel der dezentralen Regelung sei es, flexibel auf die tatsächlichen Bedingungen reagieren zu können und unnötige Unterrichtsausfälle in weniger betroffenen Regionen zu vermeiden. Das Wohl der Schülerinnen und Schüler sowie des Schulpersonals stehe dabei im Mittelpunkt.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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