Riesen-Anakonda überquert mehrspurige Straße: Unglaublich, wie die Autofahrer reagieren

Brasilien - In Brasilien wurde der Verkehr auf einer belebten Straße kurzzeitig unterbrochen. Der Grund war ein riesiges Monster, das den Weg versperrte.

Die riesige Schlange überquerte die belebte Straße.
Die riesige Schlange überquerte die belebte Straße.  © Facebook/ Rondoniaovivo

Auch Fernandes und seine Frau waren gerade auf der Strecke unterwegs, als sie den tierischen Verkehrsteilnehmer bemerkten:

Eine große Schlange hatte sich ausgerechnet die mehrspurige Straße zum Überqueren ausgesucht.

Anstatt ängstlich das Weite zu suchen, entschied sich das brasilianische Paar aber zum Gegenteil: "Wir haben beschlossen, unser Auto anzuhalten und auszusteigen", erklärt Fernandes gegenüber THE DODO.

Denn der Brasilianer musste schon einmal mit ansehen, was passiert, wenn Reptilien so einen gefährlichen Weg wählen: "Ich beobachtete, wie Schlangen auf der Autobahn überfahren wurden, und ich denke, dass so etwas ein Verbrechen ist."

Der Mann brachte sich deshalb in Lebensgefahr, um die meterlange Anakonda zu beschützen. Er stellte sich dafür allen Autos in den Weg, die drohten, das Tier zu überrollen. "Schnell sind auch andere Leute dazugekommen und haben geholfen", meint Fernandes erfreut.

"Es gibt nicht viele, die Tiere in dieser Art schützen. Manche Menschen ziehen es vor, sie tot zu sehen." Für ihn war der Moment, als die fremden Leute mithalfen, ganz besonders berührend. "Das war ein wunderbares Gefühl."

Und weil sich so viel für das eigentlich bedrohlich wirkende Tier einsetzten, schaffte es die Schlange heil über die Fahrbahn. "Sie kroch in den Wald und war weg", erinnert sich Fernandes. "Es war wunderschön".

Seine selbstlose Aktion ging im Internet viral und brachte den Biologen Flavio Terassini ins Spiel, der den Passanten dankte. Der Experte schätzt, dass das Reptil um die zehn Jahre alt sein soll und dass in einer Region mit Dutzenden Autobahnen. "Die Leute haben toll gehandelt, den Verkehr zu stoppen."

Titelfoto: Facebook/ Rondoniaovivo

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