Cosma Shiva Hagen spielt bald in Dresden und hat das Stück nicht verstanden!

Leipzig - Lange hatte sich Schauspielerin Cosma Shiva Hagen (38), Tochter von Punk-Ikone Nina Hagen (64), nicht mehr im Fernsehen blicken lassen. Für das MDR-Riverboat machte sie am Freitagabend eine Ausnahme.

Cosma Shiva Hagen (38) war am Freitag im Riverboat zu Gast.
Cosma Shiva Hagen (38) war am Freitag im Riverboat zu Gast.  © Screenshot/MDR Riverboat

Auf die Frage von Moderatorin Kim Fisher (50), warum man die Schauspielerin länger in keiner Talkshow hat sitzen sehen, hat Cosma Shiva eine bodenständige Antwort.

"Ich habe Zeit meines Lebens damit verbracht, mir ein zweites Standbein neben der Schauspielerei aufzubauen. Ich wollte immer nicht so bekannt sein - aber es ist sehr anstrengend. Es ist sehr zeitaufwändig, es kostet sehr viel Geld. Deshalb habe ich in letzter Zeit sehr viel mehr Theater gespielt. Das macht mehr Spaß, ich werde nicht mehr soviel erkannt und ich habe noch ein Standbein. Theater macht mehr Spaß, weil es persönlicher ist und mehr mit dem Beruf zu tun hat: Beim Film wird man mehr fürs Warten bezahlt", resümiert sie.

"Wenn man so früh in die Öffentlichkeit geschubst wird und leider keinen anderen Namen genutzt hat, dann hat man auch gar nicht mehr die Chance, was anderes zu machen. Ich will einfach nicht so viel erkannt werden."

Cosma Shiva spielt bald in der Comödie Dresden

Angeblich hat sie das Stück "Sternstunden", das sie ab 6. März in der Comödie Dresden spielen wird, noch nicht richtig verstanden.
Angeblich hat sie das Stück "Sternstunden", das sie ab 6. März in der Comödie Dresden spielen wird, noch nicht richtig verstanden.  © imago images/Star-Media

Cosma Shiva Hagen ist bald in einem neuen Stück zu sehen, das in der Dresdner Comödie gespielt wird.

"Ich kann mich nicht so richtig erinnern, wann ich schon einmal in Dresden war, ehrlich gesagt. Also nicht so richtig bewusst. Und ich habe ehrlich gesagt das Stück auch noch nicht so richtig verstanden. Ich spiele eine Wissenschaftlerin, die das Geheimnis des Universums entschlüsselt."

Kim Fisher wollte in der Talkrunde dann noch einmal auf die frühe Karriere ihrer Gesprächspartnerin hinaus. "Du bist sehr früh in deinen Beruf rein geschubst worden…" Die aber wiegelt ab: "Nein, ich denke, das wurde einfach nicht bedacht. Da ist keiner dran schuld. Ich war zu jung, es zu kapieren. Es wäre schöner gewesen, es unter einem anderen Namen zu probieren. So bin ich über Nacht berühmt geworden, mit 13 oder 14 Jahren und nun ist es schwierig, wieder etwas anderes zu machen. Ich glaube, meine Oma wollte immer berühmt sein, meine Mutter eher nicht."

Cosma hat den Ruf, schwierig zu sein.

"Es wollten dann alle was mit dir zu tun haben, die Werbeindustrie etc., und dann sagten alle: 'Mann, ist die schwierig'", meint Fisher. Cosma Shiva Hagen gibt dann sogar zu: "Ich bin auch schwierig. Sehr schwierig sogar. Extrem schwierig, extrem zickig: Ich war eine Punkerin, bin auch so aufgewachsen und ich habe es einfach nicht verstanden, warum man mir eine Decke oder den Koffer hinterher trägt, ich wollte das selbst machen."

Und weiter: "Ich habe nie verstanden, dass die Leute es gut meinen mit mir. Und die Leute haben nicht verstanden, dass ich aus einem anderen Umfeld kam. Meine Mutter war auch eine Punk-Sängerin und nicht Jane Fonda aus der Promi-Landschaft."

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