Tragischer Krebstod: Musikerin Romy Nagy (†42) hinterlässt zwei Kinder

Hamburg/Berlin - Trauer um eine Cellistin: Romy Nagy vom Hamburger Klassik-Quartetts Salut Salon starb am Samstag im Alter von 42 Jahren.

Romy Nagy (†42, rechts) mit den anderen Mitglieder des Klassik-Quartetts Salut Salon: Olga Shkrygunova (von links nach rechts), Angelika Bachmann und Iris Siegfried.
Romy Nagy (†42, rechts) mit den anderen Mitglieder des Klassik-Quartetts Salut Salon: Olga Shkrygunova (von links nach rechts), Angelika Bachmann und Iris Siegfried.  © dpa/Daniel Reinhardt

Wie das Ensemble bekanntgab, starb die Musikerin in Berlin. Anscheinend erlag Romy Nagy einem Krebsleiden.

"Wir sind tief traurig, dass wir es mit ihr nicht mehr spielen werden. Romy starb viel zu früh", schreiben die anderen drei Frauen in einem Statement zum Tod ihrer Kollegin und Freundin.

Romy Nagy stieß im Dezember 2017 als Cellistin zum Quartett dazu. Es folgten gemeinsame Konzerte in ganz Europa.

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"Wir genossen jeden Augenblick mit ihr, der Musikerin und Freundin. Sie stellte sich dem Leben auf eine ganz eigene Art, staunend die Realität anzunehmen, wie sie ihr auch begegnet",

"Tief erlebte sie die Musik und zog uns auf der Bühne in ihre Welt. Mit ihr zu teilen, die Musik wie auch den Alltag, war eine Freude und berührte unsere Seelen. Sie war ein besonderes Wesen. Selten."

Der Tod kam offenbar völlig unerwartet. Ein für Samstagabend geplantes Konzert in Eckernförde sagte das Quartett wenige Stunden vor Beginn ab.

Romy Nagy hinterlässt ihren Mann und zwei Kinder.

Romy Nagy (†42, 2. von rechts) mit den anderen Mitglieder von Salut Salon: Olga Shkrygunova (von links nach rechts), Angelika Bachmann und Iris Siegfried.
Romy Nagy (†42, 2. von rechts) mit den anderen Mitglieder von Salut Salon: Olga Shkrygunova (von links nach rechts), Angelika Bachmann und Iris Siegfried.  © dpa/Daniel Reinhardt

Titelfoto: dpa/Daniel Reinhardt

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