Kommt das Pinguin-Café in Dresdens größten Park?

Dresden - Fast 30 Jahre ist die Idee des Südparks in Dresden inzwischen alt. Seit September laufen nun die ersten Baumaßnahmen an den Wegen über die 36 Hektar große Fläche zwischen Nöthnitzer und Kohlenstraße. Wie es danach auf dem Areal weitergehen soll, wird derzeit in den städtischen Gremien diskutiert.

Findet das alte Pinguin-Café im Südpark eine neue Heimat? Der erstreckt sich insgesamt auf 36 Hektar.
Findet das alte Pinguin-Café im Südpark eine neue Heimat? Der erstreckt sich insgesamt auf 36 Hektar.  © Fotomontage/Fotos; Steffen Füssel & Thomas Türpe

Dabei geht auch um die Rückkehr eines Bauwerks, das noch älter als Idee des Parks ist und seit mehr als zweieinhalb Jahren auf seine Auferstehung wartet: das alte Pinguin-Café aus dem Zoo.

Das steht seit 2017 in Einzelteile zerlegt im städtischen Lapidarium.

Bei einer Planungswerkstatt zum Südpark kam im vorigen Jahr die Idee auf, dass das Bauwerk, in dem von 1973 bis 2017 unzählige Zoobesucher für eine Stärkung eingekehrt sind, dort seinen neuen Standort finden könnte.

Das sieht auch die Stadtverwaltung so. So hat sich Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (54, Grüne) unlängst für einen Wiederaufbau im Südpark ausgesprochen.

Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Denn das vorhandene Geld wird mit den laufenden Arbeiten an den beiden neuen Wegen durch den Park größtenteils verbraucht.

Auch Waldspielplatz und Freizeitsportbereich sollen kommen

Trotz unfertiger Wege zieht der Südpark bereits Spaziergänger an.
Trotz unfertiger Wege zieht der Südpark bereits Spaziergänger an.  © Steffen Füssel

Die kosten zusammen rund 420.000 Euro. Der Rest fließt in die Planungsleistungen für den zweiten Bauabschnitt der Nord-Süd-Achse, für Waldspielplatz und Freizeitsportbereich.

Auch über letzteren gibt es Diskussionen. So wurde in der vergangenen Woche im Stadtbezirksbeirat Plauen ein Änderungsantrag von Grünen, Linken und SPD verabschiedet, der zum Ziel hat, dass die für den Vereinssport vorgesehene Fläche auch von der Allgemeinheit und nicht vereinsgebundenen Sportlern genutzt werden kann.

„Eine öffentliche Nutzung des Sportplatzes ist außerordentlich bedeutsam, da im gesamten Stadtgebiet ein wesentlicher Mangel an Sportflächen herrscht", sagt Stadtbezirksbeirätin Kristin Dänhardt (Linke).

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