Schadet es Hunden, in der Kälte nass zu werden?

Wird der Vierbeiner beim Gassi gehen so richtig nass, braucht Herrchen/Frauchen ausreichend Zeit, um Bello trocken zu kriegen.
Wird der Vierbeiner beim Gassi gehen so richtig nass, braucht Herrchen/Frauchen ausreichend Zeit, um Bello trocken zu kriegen.  © DPA

Deutschland - Das Bespaßen des Hundes beim Spaziergang ist für beide toll! Der Hund ist beschäftigt, der Mensch vertieft die Beziehung zum Tier.

Aber ist es schlimm, wenn der Hund nass wird? Was ist zu tun? Hier sind Tipps für glückliche Hunde im Winter:

Wird der Vierbeiner beim Gassi gehen so richtig nass, muss Herrchen/Frauchen ausreichend Zeit einplanen, um den Hund gut zu trocknen! Besonders bei Hunden ohne Unterfell reicht kurzes Abrubbeln zumeist nicht aus. Sind die Hunde tatsächlich nass bis auf die Haut frieren sie nämlich schnell. Da brauchst Du einen Fön und etwas Zeit... Und wie jeder Tierfan weiß, lieben es die Tiere, abgerubbelt zu werden

Alte Tiere, Welpen, kranke Tiere und solche mit wenig Körpergewicht und arg kurzem Fell brauchen zur kalten Jahreszeit tatsächlich auch Schutz von außen! Hundepullover, Mantel oder der Regen-Schutz sind für viele Hunde eine gute Hilfe.

So bewahrt Ihr Dackel und Co. vor Erkältungen und anderen Zipperlein wie zum Beispiel einer Blasenentzündung oder einer Zerrung.

Sind die Hunde tatsächlich nass bis auf die Haut frieren sie schnell.
Sind die Hunde tatsächlich nass bis auf die Haut frieren sie schnell.  © DPA

Beim ersten Schnee greifen viele Menschen zu umweltschädlichem Streusalz. Das Salz brennt auf den Pfotenballen unserer Vierbeiner und ist ungesund für Hunde, wenn sie es später zu Hause ablecken, schreibt peta.

Also solltet Ihr gestreute Wege meiden. Wenn das unmöglich ist, kann ein spezieller Ballenschutz aufgetragen werden. Den müsst Ihr aber nach dem Gassi-Gang lauwarm abwaschen. Nachdem Streusalz in die Pfoten kam, ist ein Pfotenbad die beste Wahl.

Viele schwören auf Vaseline: Aber, bitte tragt keine Vaseline auf die Ballen auf. Vaseline weicht die Hornhaut auf, so kann es zu Verletzungen der Ballenhaut kommen!

Wenn's kalt ist, haben Hunde einen höheren Energieverbrauch. Am besten steigert Ihr die Fett- und Füttermenge in kleinen Schritten.

Hunde brauchen zwar Spaziergänge. Dennoch darf in der kalten Jahreszeit auch zu Hause lange gekuschelt und vor allem gedöst werden. Menschen legen ja auch zum Teil einen Gang niedriger ein, wenn die Tage kürzer sind... Wer seinen Hund drinnen beschäftigen und ihn dabei geistig fördern möchte, kann wunderbar Suchspiele mit dem Vierbeiner durchführen und den Fell-Tieren so eine riesen Freude bereiten.

Und auch Ihr habt was vom Winterspaziergang: Wer täglich mindestens eine Stunde an der frischen Luft verbringt, der stärkt sein Immunsystem und wird so seltener von Erkältungskrankheiten heimgesucht!


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