Twitter-Userin bekommt Dickpic zugesendet und findet die perfekte Antwort

Netz - Was tun, wenn man ungefragt ein Penisbild geschickt bekommt? Eine Twitter-Nutzerin zeigt nun eine smarte Methode, um auf so eine Belästigung zu reagieren.

Alexandra Kuri weiß, wie man mit perversen Nachrichten auf Twitter umgehen muss. Der Screenshot von ihrem Profil wurde gemacht als der Account noch öffentlich war.(Bildmontage)
Alexandra Kuri weiß, wie man mit perversen Nachrichten auf Twitter umgehen muss. Der Screenshot von ihrem Profil wurde gemacht als der Account noch öffentlich war.(Bildmontage)  © twitter.com/alexandrakuri

Das "Dickpic" ist wohl eine der größten Plagen des Internets. Männer verschicken dabei - meist ohne von irgendjemandem darum gebeten zu werden - Bilder von ihrem besten Stück und hoffen auf positive Reaktionen. 

Wie man (oder eben auch frau) ganz geschickt mit so etwas umgehen kann, hat nun die Twitter-Userin Alexandra Kuri vorgeführt. 

Die Künstlerin hat vor Kurzem Screenshots von einer Konversation veröffentlicht, die sie mit einem User namens "Mano" führte. Denn der sendete ihr aus dem Nichts heraus ein Penisbild und schrieb noch ein paar freundliche Worte dazu: "Hi. Mein Schwanz. Können wir reden?"

Daraufhin schickte Alexandra ihre clevere Antwort zurück, und zwar in Form einer gefakten, aber ziemlich überzeugend klingenden Nachricht: 

"Automatische Antwort: Wir haben die Übermittlung von ungebetenen pornografischen Bildern aus potenziell illegaler Herkunft (Code: 36489-a) festgestellt und ihre IP-Adresse wurde an die Polizei weitergeleitet, die Ermittlungen stehen aus."

Abschließend fügte sie noch hinzu: "Falls Sie denken, dass dies ein Irrtum ist, antworten sie mit 'STOP'". Und damit hat sie Mano voll erwischt, denn der sendete gleich mehrfach das Wort "STOP" in Großbuchstaben zurück.

Alexandras Tweet ging viral und bekam fast 700.000 Daumen nach oben.
Alexandras Tweet ging viral und bekam fast 700.000 Daumen nach oben.  © Screenshot von twitter.com/alexandrakuri

Dickpic-Sender löscht aus Panik seinen kompletten Account

Kurz darauf hat Alexandra noch ein weiteres Bild gepostet, in dem zu sehen war, dass der Dickpic-Versender inzwischen seinen kompletten Twitter-Kanal gelöscht hatte. Sie erfreute sich derweil an der Panik, die sie offensichtlich in ihm ausgelöst hatte.

Mit ihrer Penisbild-Antwort landete die Engländerin zudem einen viralen Erfolg. Obwohl sie eigentlich nur knapp 11.000 Follower hat, wurde ihr Tweet mehr als 700.000 mal gelikt. 

Inzwischen scheint ihr diese Aufmerksamkeit ein wenig zu viel geworden zu sein, denn sie hat ihren Twitter-Account mittlerweile auf privat gestellt. Deshalb ist ihr Posting auch nicht mehr öffentlich einsehbar.


Der Trick mit der automatisierten Antwort hat schon häufiger funktioniert

Alexandra war allerdings nicht die erste Frau, die diese Methode angewandt und damit große Begeisterung im Internet ausgelöst hat. 

Erst vor Kurzem hat die Twitter-Userin "FruityNesa" einen ganz ähnlichen Fall vorgeführt und mit einer Fake-Auto-Antwort einen Dickpick-Sender sogar dazu gebracht, um Hilfe zu flehen.

Auch FruityNesa bekam für die Aktion mehr als 800.000 Likes und viel Zuspruch. Allerdings merkte eine andere Userin auch an: "Schade, dass wir über solche Dinge überhaupt nachdenken müssen".

Titelfoto: twitter.com/alexandrakuri

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