Acht Tote bei Zusammenstoß von Güterzug und Linienbus - schwere Vorwürfe gegen Lokführer

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Von Denise Sternberg

Bangkok (Thailand) - Nach dem schweren Verkehrsunfall mit acht Toten in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erheben die Ermittler Vorwürfe gegen den Fahrer des Zuges, der einen Bus gerammt hatte. Der Lokführer habe nachweislich unter Drogen gestanden und keine gültige Fahrerlaubnis besessen, berichten thailändische Medien unter Berufung auf örtliche Behörden.

Acht Menschen sterben, als ein Güterzug in Thailands Hauptstadt einen Linienbus rammt.
Acht Menschen sterben, als ein Güterzug in Thailands Hauptstadt einen Linienbus rammt.  © Lillian SUWANRUMPHA / AFP

Der Güterzug hatte den Linienbus am Samstagnachmittag nahe der Bahnstation Makkasan erfasst, als dieser die Gleise überquerte. Der Bus wurde mitgerissen und gegen mehrere Autos und Motorräder gerammt, woraufhin diese in Brand gerieten.

Auf Fotos waren dicke Rauchschwaden und ausgebrannte Fahrzeuge zu sehen. Etwa 30 Menschen wurden verletzt.

Die Verkehrsbehörde ordnete nun laut "Bangkok Post" verpflichtende Alkohol- und Drogentests für alle Beschäftigten im Zugbetrieb an.

Die Behörden erheben nun schwere Vorwürfe gegen den Lokführer (46).
Die Behörden erheben nun schwere Vorwürfe gegen den Lokführer (46).  © Lillian SUWANRUMPHA / AFP

Außerdem seien Ermittlungen gegen Aufsichtspersonen angekündigt worden, die zuließen, dass der 46-jährige Lokführer den Zug steuerte.

Der Fahrer sei inzwischen suspendiert worden.

Titelfoto: Lillian SUWANRUMPHA / AFP

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