Alle auf dem Weg zum Einsatz: Streifenwagen kollidiert mit Auto vor Feuerwehrwache

Hoisdorf - Schwerer Unfall im Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein): Ein Polizeiauto ist am Dienstag in Hoisdorf mit einem Kleinwagen zusammengestoßen.

Der Streifenwagen wurde durch den Zusammenstoß völlig zerstört.
Der Streifenwagen wurde durch den Zusammenstoß völlig zerstört.  © René Schröder

Ersten Informationen zufolge war der Streifenwagen am frühen Nachmittag auf dem Weg zu einem Schuppenbrand.

Auf Höhe der Wache der Freiwilligen Feuerwehr in der Straße Krütz kam es zur Frontalkollision mit einem Auto.

Darin saß eine 19-jährige Feuerwehrfrau. Die Ehrenamtliche war ebenfalls gerade auf dem Weg zur Wache, um zum Brand zu fahren.

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Die beiden 28 und 45 Jahre alten Polizisten sowie die 19-Jährige wurden durch den Zusammenstoß verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, von denen viele Erste Hilfe leisteten, werden vom psychosozialen Nachsorgedienst betreut.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte und weitere Hintergründe sind unklar. Die Pressestelle der Polizei konnte bislang keine Auskunft geben, da der Einsatz noch läuft.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter zum Unfallort bestellt.

Der Kleinwagen der Feuerwehrfrau kollidierte mit dem Polizeiauto.
Der Kleinwagen der Feuerwehrfrau kollidierte mit dem Polizeiauto.  © René Schröder

Update, 15.23 Uhr: Polo-Fahrerin (19) bei Unfall mit Streifenwagen schwer verletzt

Wie die Polizei Ratzeburg am Dienstagnachmittag erklärte, ereignete sich der Unfall in Höhe der Einfahrt zum Feuerwehrgelände. Dort krachte der Streifenwagen frontal gegen den entgegenkommenden VW Polo.

Die 19-jährige Fahrerin wurde dabei schwer verletzt und musste anschließend ein ein Krankenhaus gebracht werden. Die zwei Polizisten, die sich im Streifenwagen befanden, wurden hingegen nur leicht verletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße Krütz in Hoisdorf bis 13.30 Uhr voll gesperrt werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Gutachter zur Unfallrekonstruktion hinzugezogen.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache und zum Unfallhergang werden vom Polizeirevier Schwarzenbek geführt.

Titelfoto: René Schröder

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