Horror-Unfall: Familie rast in Baggerschaufel - Feuerwehr muss abgetrennte Gliedmaßen suchen

Lohr am Main/Biebergemünd - Heftiger Crash mit vier schwer verletzten Personen! Am Donnerstagabend krachte ein Auto mit einer vierköpfigen Familie an Bord auf der Bundesstraße 276 in Biebergemünd (Main-Kinzig-Kreis) in die Schaufel eines Radladers. Den Rettungskräften bot sich ein schreckliches Bild der Zerstörung.

Am Donnerstagabend krachte der mit vier Personen besetzte Audi in einen geparkten Radlader.
Am Donnerstagabend krachte der mit vier Personen besetzte Audi in einen geparkten Radlader.  © 5vision.media

Wie erste Informationen der Polizei offenbarten, war der von einem 33 Jahre alten Mann gelenkte, silberfarbene Audi A4 kurz nach 21 Uhr auf der B276 zwischen Roßbach und Bieber entlang der hessisch-bayerischen Grenze unterwegs. Mit an Bord befanden sich zudem die Partnerin des Fahrers (41) sowie zwei Jungen im Alter von zwei und vier Jahren.

In Höhe Biebergemünd nahm das Drama schließlich seinen Lauf. In einer scharfen Rechtskurve verlor der 33-Jährige aus noch nicht gänzlich geklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und rauschte über die Fahrbahn hinweg auf das Gelände einer dort ansässigen Abrissfirma.

Fatalerweise krachte der Audi schließlich frontal in die Schaufel eines geparkten Radladers, sodass die Front des Wagens praktisch zweigeteilt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle vier Personen schwer verletzt, der Fahrer wurde darüber hinaus im Auto eingeklemmt.

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Direkt nach dem Aufprall fing das Fahrzeug zudem Feuer, dass durch die schnell anwesende Feuerwehr jedoch zügig gelöscht werden konnte. In der Folge bargen die Retter den eingeklemmten 33-Jährigen, der wie seine Familienmitglieder umgehend in eine nahe gelegene Klinik eingeliefert wurde.

Doch der Einsatz sollte noch weitere extreme Herausforderungen bereithalten.

Heftiger Unfall mit schwer verletzter Familie in Biebergemünd: Kind muss reanimiert werden

Die Polizei ermittelt noch zur genauen Unfallursache.
Die Polizei ermittelt noch zur genauen Unfallursache.  © 5vision.media

So sei es laut Rettungsdienst im Laufe des Abends noch zu Reanimationsmaßnahmen bei einem der schwer verletzten Kinder gekommen. Mittlerweile seien jedoch alle Personen zumindest außer Lebensgefahr. Besonders erschütternd für die Einsatzkräfte: Sie mussten in dem Wrack noch nach abgetrennten Körperteilen suchen, die möglicherweise jedoch wiederhergestellt werden können.

Ein Gutachter sollte am Unfallort bei der Ermittlung der genauen Ursache des Crashs behilflich sein. Erste Schätzungen gehen jedoch von überhöhter Geschwindigkeit seitens des 33-Jährigen aus.

Titelfoto: 5vision.media

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