Ford-Fahrer kracht gegen Baum: Stunden später macht Frau mit Hund eine schreckliche Entdeckung

Langenselbold/Gründau - Hätte man sein Leben noch retten können? Diese Frage wird wohl niemals gänzlich beantwortet werden können. Dennoch bemüht sich die Polizei derzeit um bestmögliche Aufklärung nach einem tödlichen Autounfall.

Erst am Morgen nach dem Unfall entdeckte die 78-Jährige die Leiche des Ford-Fahrers, während sie mit ihrem Hund Gassi ging. (Symbolfoto)
Erst am Morgen nach dem Unfall entdeckte die 78-Jährige die Leiche des Ford-Fahrers, während sie mit ihrem Hund Gassi ging. (Symbolfoto)  © 123RF/halfpoint

Bereits am späten Samstagabend kam es auf der Kreisstraße 901 zwischen Gründau-Rothenbergen und Langenselbold im südhessischen Main-Kinzig-Kreis zu einem tödlichen Alleinunfall. Doch erst am darauffolgenden Morgen machte eine Spaziergängerin mit ihrem Hund eine grausame Entdeckung.

Wie ein Sprecher des südosthessischen Polizeipräsidiums erst am Sonntagmittag berichtete, war es wohl am Vorabend gegen 23.30 Uhr zu dem verhängnisvollen Crash gekommen.

Der Fahrer eines Ford Focus, bei dem es sich um einen 53-Jährigen aus dem nahegelegenen Obertshausen handelte, war aus bislang noch nicht geklärter Ursache von der Straße abgekommen, eine Böschung heruntergerauscht und rund vier Meter abseits der Strecke gegen einen Baum geprallt.

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Wie schwer er unmittelbar nach dem Unfall verletzt war, ließ sich bislang noch nicht zweifelsfrei feststellen. Fest steht, dass eine Spaziergängerin (78) das Wrack sowie die Leiche des 53-Jährigen am Sonntagmorgen gegen 8.45 Uhr während einer Gassirunde mit ihrem Hund entdeckte.

Die sofort alarmierten Rettungskräfte konnten letztlich aber nur den Tod des Mannes feststellen.

Autofahrer prallt gegen Baum und stirbt: Anwohner hörten bereits am Vorabend einen lauten Knall

Wie sich infolge der polizeilichen Ermittlungen herausstellte, hatten Anwohner bereits am Samstagabend einen lauten Knall wahrgenommen, der rückblickend betrachtet vom Aufprall des Autos auf den Baum hergerührt haben könnte. Informiert wurden die Ordnungshüter über die ungewöhnliche Geräuschkulisse jedoch nicht.

Die Kreisstraße 901 zwischen Langenselbold und Gründau-Rothenbergen wurde am Sonntagvormittag vorerst für die polizeilichen Ermittlungen zum tödlichen Unfall gesperrt.

Titelfoto: 123RF/halfpoint

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