Hoher Sachschaden! Rettungshubschrauber wird bei Einsatz beschädigt
Von André Klohn
Hohenwestedt - Ein Lkw hat am Morgen in Hohenwestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) das Rotorblatt eines gelandeten Rettungshubschraubers touchiert. Dabei entstand gegen 8.30 Uhr Sachschaden im mittleren sechsstelligen Bereich, wie die Polizei berichtete.
Menschen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden. Weil der Hubschrauber nicht mehr abheben konnte, wurde ein Ersatzhubschrauber angefordert.
Das Team des Rettungshubschraubers "Christoph 67" war auf dem Gelände einer Molkerei gelandet, weil es in einer Nachbarstraße zuvor einen internistischen Notfall gegeben hatte.
Polizeikräfte brachten die Besatzung des Hubschraubers zum Einsatzort, der selbst blieb auf dem Gelände der Molkerei.
Dort fuhr wenig später ein Lkw-Fahrer zu dicht am Hubschrauber vorbei und beschädigte das Rotorblatt. Verletzt wurde dabei niemand.
Um den Schaden zu beheben, mussten vor Ort alle vier Rotorblätter abgebaut werden. Wie Jochen Oesterle, Sprecher der ADAC-Luftrettung, am Abend berichtete, werde der Hubschrauber nun per Tieflader auf die Werft der ADAC-Luftrettung nach Halle-Oppin (Sachsen-Anhalt) gebracht. Unterdessen sei zudem eine Ersatz-Maschine für den Rettungsdienst in Schleswig-Holstein gelandet.
Erstmeldung, 2. Dezember, 14.56 Uhr; aktualisiert um 18.39 Uhr.
Titelfoto: Florian Sprenger
