Kampfflugzeuge kollidieren während Luftshow: Piloten retten sich in letzter Sekunde
Mountain Home (USA) – Im US-Bundesstaat Idaho kollidierten bei einer Vorführveranstaltung am Sonntag zwei Kampfflugzeuge in der Luft. Die Piloten sprangen aus den Flugzeugen und landeten in Sicherheit.
Eine auf der Website der Gunfighter Skies Air Show veröffentlichte Erklärung bestätigte, dass "ein Flugzeugvorfall auf der Mountain Home Air Force Base" stattgefunden habe, etwa 1,24 Kilometer nordwestlich der Basis.
"Einsatzkräfte sind vor Ort, eine Untersuchung läuft und weitere Details werden veröffentlicht, sobald sie verfügbar sind", hieß es in der Erklärung.
Der lokale CBS‑Nachrichtensender KOMO berichtete, dass alle vier Besatzungsmitglieder sicher aus den beiden EA‑18‑Kampfjets der Marine sprangen.
In den sozialen Medien verbreiteten Videos war zu sehen, wie die Jets zusammenstießen, durch die Luft wirbelten und dann zu Boden stürzten, wobei eine Explosion und eine riesige schwarze Rauchsäule entstanden, während vier Fallschirme nach unten schwebten.
Der Idaho Statesman berichtete, dass die Luftshow die erste ihrer Art seit 2018 sei. Damals kam ein Hängegleiterpilot bei einem Unfall ums Leben. Bei der Show zeigen Flugzeuge Kunststücke und Vorführungen für das Publikum.
Kommandantin Amelia Umayam, Sprecherin der Naval Air Forces US Pacific Fleet, sagte gegenüber KOMO, dass die EA‑18‑G‑Growler‑Jets auf Whidbey Island, Washington, stationiert seien.
Nach Angaben von NBC News führte der Absturz zur Absage der Luftshow und zu einem Sperrbereich auf der Basis, während Einsatzkräfte die Lage sicherten und die Untersuchung einleiteten.
Eine TAG24-Anfrage an die Basis blieb bisher unbeantwortet.
Titelfoto: IMAGO / ZUMA Press Wire
