Dauerstau-Baustelle auf der A4 in finaler Phase: Hier schwebt das letzte Bauteil ein

Nossen - Es ist einer der deutschen Autobahnabschnitte mit der höchsten Belastung. Bis zu 100.000 Fahrzeuge (ein Drittel Laster) passieren täglich die A4 zwischen Nossen und Wilsdruff. Die nervige Baustelle dazwischen soll bald Geschichte sein.

19 Meter lang, 12 Tonnen schwer: Am Mittwoch schwebte der letzte von vier Brückenübergängen heran.
19 Meter lang, 12 Tonnen schwer: Am Mittwoch schwebte der letzte von vier Brückenübergängen heran.  © Norbert Neumann

Immer wieder hatten Anwohner protestiert, weil schwere Laster ihre Dörfer als Schleichwege nutzen. Wenn die A4 mal wieder dicht war oder der Verkehr nur sehr zäh floss. Vorbei!

Laster müssen auch bei Stau auf der Autobahn bleiben - und dürften demnächst auch wieder zügig dort entlangrollen. Denn am Mittwoch wurde die letzte von vier sogenannten Übergangskonstruktionen platziert, mittels Kran eingeschwebt.

Das 19 Meter lange und 12 Tonnen schwere Gerüst aus Spezialstahl bildet den Übergang vom Land auf die Brücke. Ähnlich einer Ziehharmonika kann sich das Gebilde je nach Temperatur bis zu 30 Zentimeter ausdehnen oder zusammenziehen.

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"Wir kommen somit in die finale Phase", bestätigt Projektleiter Matthias Knorr (42) von der Autobahngesellschaft. "Der Übergang wird nun einbetoniert, dann beginnen die Asphaltarbeiten."

In etwa sechs Wochen soll die Triebischtalbrücke (425 Meter lang) fertig sein und die A4 freigegeben werden.

Das riesige Stahlteil wird nun seitlich einbetoniert, dann beginnt die Asphaltierung der Triebischtalbrücke.
Das riesige Stahlteil wird nun seitlich einbetoniert, dann beginnt die Asphaltierung der Triebischtalbrücke.  © Norbert Neumann

Bauleiter Knorr: "Noch im August wird der Verkehr also wieder auf allen Spuren reibungslos rollen."

Titelfoto: Norbert Neumann

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