Von Linda Vogt
Bremen/Hannover - Der Sommerreiseverkehr steht vor seinem Höhepunkt. Nach dem Ferienbeginn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen haben nun nahezu alle Bundesländer ebenso wie die Nachbarländer Schulferien. Der Urlaubs- und Transitverkehr nimmt dementsprechend weiter zu.
Am Freitag und Samstag kann es zu längeren Fahrtzeiten im Norden kommen, wie der ADAC und die Autobahngesellschaft mitteilen.
Am Wochenende danach zeichnet sich mit dem Ferienbeginn auch in Bayern und Baden-Württemberg eines der staureichsten Wochenenden des Jahres ab. Reisen sollten nun gut geplant sein.
Besonders auf den Hauptreiserouten Richtung Nord- und Ostsee ist mit starken Behinderungen zu rechnen:
- A1 Fehmarn - Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln
- A7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Würzburg
- A20, A21, A23 und A24 in Richtung Ost- und Nordsee
Rund 1000 Autobahnbaustellen deutschlandweit bremsen den Verkehr zusätzlich aus, im Norden gelten diese laut Autobahngesellschaft als besonders stauanfällig:
- Auf der A1 zwischen Sereetz und Scharbeutz, zwischen Kreuz Bargteheide und Bad Oldesloe, zwischen Dreieck Stuhr und Wildeshausen-Nord, zwischen Osnabrück-Hafen und Bramsche sowie weiter im Süden zwischen Erftstadt und Kreuz Bliesheim
- Auf der A7 zwischen Rendsburg/Büdelsdorf und Kreuz Rendsburg, zwischen Hamburg-Volkspark und Hamburg-Othmarschen, zwischen Maschener Kreuz und Thieshope sowie zwischen dem Dreieck Hannover-Süd und Derneburg/Salzgitter
- Auf der A20 zwischen Grevesmühlen und Wismar-Mitte
Sommerreiseverkehr vor dem Höhepunkt: Wann es voll wird
Auf dem Weg zur niederländischen Nordseeküste gibt es dieses Wochenende eine Vollsperrung der A12 zwischen Grijsoord und Maanderbroek und damit längere Umleitungen. An den deutschen Grenzen können wegen Grenzkontrollen Wartezeiten entstehen. Auch in Richtung Süden kommt es zu Behinderungen auf der A3, A5, A7, A8, A9 und A93.
Vor allem am Freitagnachmittag bis in den Abend sowie am Samstagvormittag wird es voll. Am Wochenende kommt es zudem durch den Rückreiseverkehr aus den Urlaubs- und Ausflugsregionen zu einem erhöhten Stauaufkommen. Sonntag entspannt sich die Verkehrslage laut Autobahngesellschaft voraussichtlich etwas.
Am Wochenende darauf zeichnet sich eines der staureichsten Wochenenden des Jahres ab, allerdings werden dann vor allem in Süddeutschland erhebliche Staus erwartet: Baden-Württemberg und Bayern starten in die Ferien.