Staus zum Mai-Wochenende: Auf diesen Autobahn-Routen droht der Verkehrskollaps

Von Marc Herwig

Köln - Ob zum langen Wochenende an die Nordsee oder zum Verwandtenbesuch: Der Start in das Wochenende um den 1. Mai könnte für viele Reisende einer der staureichsten Tage im ganzen Jahr werden.

Am kommenden Donnerstag wird es wieder extrem voll auf den Straßen. (Symbolbild)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Vor allem am Donnerstag rechnet der ADAC mit sehr viel Verkehr auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen.

"Der Donnerstag ist grundsätzlich schon der zweitstaureichste Tag der Woche. Zum starken Berufsverkehr kommen ab Mittag noch Reisende hinzu, die das lange Wochenende für einen Kurzurlaub nutzen", sagt der Leiter des Fachbereichs Verkehr und Umwelt beim ADAC Nordrhein, Roman Suthold.

Im vergangenen Jahr gab es laut ADAC zum Start ins 1.-Mai-Wochenende die drittlängsten Staus des ganzen Jahres.

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Die größte Staugefahr sieht der ADAC am Donnerstag auf der A1 (Köln-Hamburg), der A2 (Oberhausen-Hannover) und der A3 (Köln-Emmerich).

Im Ruhrgebiet dürften der Bereich Oberhausen/Duisburg (A3/A40), die Region Bochum/Herne/Recklinghausen (A43) sowie das Kamener Kreuz (A1) Schwerpunkte sein. Auch auf der A46 durch Wuppertal sei die Staugefahr groß.

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Ausweichen über Landstraßen nur selten ein Vorteil

Am Maifeiertag selbst und am Wochenende rechnet der ADAC dann nur noch an besonders beliebten Ausflugszielen mit Verzögerungen auf den Straßen - die meisten Autobahnen sollen dann frei sein.

Bei einem Stau die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, bringt laut ADAC übrigens nur selten einen Vorteil. Oft sind auch die Ausweichstrecken schnell verstopft und für massenweise Zusatzverkehr nicht ausgelegt.

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