Tödlicher Unfall: Drei Autofahrer schwer verletzt, eine Beifahrerin stirbt

Harsleben - Tragisches Unglück auf der B79 nahe Harsleben (Landkreis Harz): Bei einem Unfall mit drei Autos ist am Montag eine Frau gestorben. Zudem wurden alle beteiligten Fahrer schwer verletzt.

Eine Frau ist bei einem Unfall mit drei Autos im Landkreis Harz ums Leben gekommen. Alle beteiligten Fahrer wurden schwer verletzt.
Eine Frau ist bei einem Unfall mit drei Autos im Landkreis Harz ums Leben gekommen. Alle beteiligten Fahrer wurden schwer verletzt.  © Polizeiinspektion Magdeburg

Wie die Polizeiinspektion Magdeburg mitteilte, sei es gegen 13.32 Uhr zwischen Halberstadt und Quedlinburg nach einem missglückten Überholvorgang zu dem verheerenden Frontal-Crash gekommen.

"Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen beabsichtigte die Fahrerin eines Mercedes Vito aus Halle ein vor ihr fahrendes Fahrzeug zu überholen, als ihr ein VW aus dem Landkreis Harz auf der Gegenfahrbahn entgegenkam", heißt es in der Mittelung weiter.

Daraufhin sei ein nachfolgender Opel in die Unfallstelle gekracht.

Für die Beifahrerin des VWs kam jede Hilfe zu spät. Sie erlag ihren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Die drei Fahrer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Streckenabschnitt der Ortsumgehung Harsleben musste gesperrt werden. Die Vollsperrung werde voraussichtlich bis in die späten Nachmittagsstunden andauern.

UPDATE, 2. März, 8.31 Uhr: 82-Jährige stirbt bei Unfall

Die Polizei hat weitere Informationen zum Unfall auf der B79 herausgegeben. Demnach konnten mittlerweile alle Beteiligten identifiziert werden.

Bei der Fahrerin des Vito handelte es sich um eine 21-Jährige aus Halle, bei dem Fahrer des VWs um einen 83-Jährigen aus Blankenburg (Landkreis Harz). Beide wurden schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Das Todesopfer, die Beifahrerin des VW-Fahrers, war eine 82-jährige Blankenburgerin.

Der 55-jährige Fahrer des Opel blieb entgegen der Erstmeldung unverletzt.

Laut Polizei entstand ein Gesamtschaden von 38.000 Euro.

Titelfoto: Polizeiinspektion Magdeburg

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