Tödlicher Zugunfall: Mensch von Regionalbahn erfasst
Von Hannes Rücker, Christian Rüdiger
Großengottern - Ein tragischer Unfall ereignete sich am Sonntagabend auf der Bahnstrecke zwischen Mühlhausen und Bad Langensalza.
Ein Mensch war kurz vor 19 Uhr in der Nähe des Bahnhofes Großengottern (Unstrut-Hainich-Kreis) von einem Zug erfasst worden und dabei gestorben.
Die Person sei trotz geschlossener Bahnschranken über die Gleise an einem Bahnübergang gelaufen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Zur Identität des Opfers wurden noch keine Angaben gemacht. Auch zur Unfallursache wurden noch keine konkreten Aussagen getroffen. Es werde laut den Beamten in alle Richtungen ermittelt.
Der Regionalexpress war von Erfurt nach Göttingen unterwegs. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich laut Angaben der Bundespolizei rund 250 Fahrgäste im Zug. Neben Pendlern und Familien mit Kindern waren auch viele Fußballfans des FC Rot-Weiß Erfurt an Bord, die nach dem Landespokalspiel gegen Carl Zeiss Jena auf der Heimreise waren.
Die Regionalbahn war nach dem Unfall evakuiert worden. Von den Reisenden sei niemand verletzt worden.
Die Fahrgäste waren in der Folge mit Ersatzbussen zu ihren Zielbahnhöfen gebracht worden. Es kam bis in die Nacht hinein zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Eine Notfallseelsorge war ebenfalls vor Ort. Zuerst hatte die "Thüringer Allgemeine" berichtet.
Titelfoto: Jan Woitas/dpa
