Tragödie auf A5 bei Weinheim: Ein Toter nach Unfall mit vier Autos

Hemsbach - Ein schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten Autos hat am Montagnachmittag auf der A5 bei Hemsbach (Rhein-Neckar-Kreis) ein Todesopfer gefordert.

Es kam zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A5 bei Hemsbach.
Es kam zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A5 bei Hemsbach.  © René Priebe / PR-Video

Gegen 15 Uhr ging der Notruf ein. Kurz vor der Anschlussstelle Hemsbach in Fahrtrichtung Frankfurt war es zu einer schweren Kollision gekommen, in die vier Autos verwickelt waren.

Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte bewiesen Ersthelfer Zivilcourage. Sie befreiten einen schwerst verletzten Mann aus seinem Wagen und begannen sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Kurz darauf übernahm der Rettungsdienst, der unter anderem mit einem Hubschrauber und dem hochspezialisierten Medical Intervention Car (MIC) des Universitätsklinikums Heidelberg angerückt war, die Versorgung.

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Doch trotz aller intensivmedizinischen Bemühungen kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Er erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort.

Laut Feuerwehr wurden zudem mehrere Beteiligte leicht verletzt.

Die Einsatzkräfte waren im Großaufgebot vor Ort und sicherten die Unfallstelle ab.
Die Einsatzkräfte waren im Großaufgebot vor Ort und sicherten die Unfallstelle ab.  © René Priebe / PR-Video

Sperrung bis in den späten Abend

Die Feuerwehr Weinheim sicherte die Unfallstelle großräumig ab und stellte den Brandschutz sicher. "Parallel unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der Patientenversorgung und schirmten die Einsatzstelle mit Pavillon und Sichtschutz ab", teilte die Feuerwehr am späten Abend mit.

Auch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) kam zum Einsatz, um Betroffene vor Ort zu betreuen.

Die Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme zogen sich über Stunden hin. Die A5 musste in Fahrtrichtung Norden bis in die späten Abendstunden voll gesperrt werden. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Erst gegen 21 Uhr konnte die Fahrbahn nach der Reinigung und Bergung der Wracks wieder vollständig freigegeben werden.

Titelfoto: Bildmontage: René Priebe / PR-Video

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