Groß Ippener - Der Winter hat den Norden fest im Griff! Durch die Glätte war ein Laster in der Nacht zu Samstag auf der A1 bei Groß Ippener verunfallt und blockierte alle Fahrbahnen.
Wie die Polizei gegenüber TAG24 bestätigte, habe der Lkw-Fahrer gegen 0.20 Uhr durch die schwierigen Witterungsbedingungen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.
Der Laster räumte erst ein LED-Verkehrsschild aus dem Weg, krachte anschließend in die Leitplanke und kam schließlich quer auf der Autobahn zum Stehen. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.
Da das Fahrzeug alle Spuren blockierte, konnte die Polizei den Verkehr nicht an der Unfallstelle vorbeileiten.
Die A1 musste an der Ausfahrt Groß Ippener in Richtung Bremen komplett gesperrt werden. Erst um 3.45 Uhr konnte der Verkehr dort wieder fließen. Da auch die Streufahrzeuge in dem Stau festhingen, wurde die Weiterfahrt erschwert.
Linienbus rutscht bei starkem Schneefall in den Graben
Auf der B431 bei Klein Nordende (Kreis Pinneberg) ist zudem gegen 6.30 Uhr ein Linienbus bei starkem Schneefall von der Straße abgekommen und im Graben gelandet.
Als Unfallursache vermutet die Polizei derzeit die schwierigen Witterungsbedingungen im Zusammenspiel mit unangepasster Geschwindigkeit.
Wie ein Polizeisprecher gegenüber TAG24 mitteilte, seien der Busfahrer und die drei Fahrgäste unverletzt geblieben, konnten das Fahrzeug zunächst aber nicht verlassen.
Laut einem Reporter vor Ort wurden sie von den Einsatzkräften schließlich über die Fenster befreit.
Die B431 musste kurzzeitig komplett gesperrt werden. Der Einsatz läuft noch.
57 Unfälle in nur 24 Stunden
Auch in Mecklenburg-Vorpommern hat das Wetter für glatte Straßen gesorgt. Von Freitagmorgen bis Samstagmorgen zählte das Polizeipräsidium Rostock im Westen des Bundeslandes 57 Glätteunfälle. Neun davon auf den Autobahnen.
Die A14 in Richtung Dresden war ab der Anschlussstelle Schwerin-Ost von Freitag, 13.40 Uhr, bis zum Samstagmorgen voll gesperrt. Erst war ein Lkw verunglückt, dann sorgten Schneefall und Kälte dafür, dass die Fahrbahn während der Bergung bis zur Ausfahrt Schwerin-Nord komplett vereiste.
Die Polizei weist in einer Mitteilung auf die schwierigen Bedingungen hin und bittet darum, auf unnötige Fahrten zu verzichten.