Gefährliche Kettenreaktion nach Reifenplatzer auf A14: Fiat überschlägt sich
Schkeuditz - Einsatz auf der A14 bei Leipzig: Am Dienstagmorgen haben sich zwei Unfälle mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn ereignet, bei denen sich ein Auto auch überschlagen hat.
Die Polizei wurde über das erste Unglück zwischen den Anschlussstellen Schkeuditz und Schkeuditzer Kreuz gegen 6.48 Uhr informiert, wie Sprecher Paul Engelmann auf Anfrage von TAG24 erklärte.
Zunächst war an einem Lastwagen ein Reifen geplatzt, weshalb dessen Fahrer auf den Standstreifen fuhr, ergänzte Engelmann am Mittag.
"Zwei dahinter fahrende Fahrzeuge, ein Transporter Hyundai und ein VW Passat, konnten den Reifenteilen nicht mehr ausweichen und fuhren darüber", berichtete er weiter. Dabei wurden beide Wagen beschädigt, zum Glück aber niemand verletzt.
Im sich daraufhin bildenden Rückstau kam es dann zu einem weiteren Unfall zwischen einem Kia und einem Fiat. Letzterer überschlug sich und blieb völlig zerstört auf der Seite liegen.
Der Fiat-Fahrer sei laut Engelmann schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Zur Höhe des Schadens lagen auch am Mittag noch keine Erkenntnisse vor.
Die Autobahn Richtung Magdeburg war kurzzeitig voll gesperrt, später für mehrere Stunden nur einspurig befahrbar. Es bildete sich ein langer Stau im morgendlichen Berufsverkehr.
Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Erstmeldung von 9 Uhr, aktualisiert um 12.54 Uhr
Titelfoto: Bildmontage: Michael Strohmeyer
