Tödlicher Unfall auf der A2: Zwei Bundeswehr-Soldaten gestorben

Werder (Havel) - Bei einem Unfall mit zwei Lastwagen auf der Autobahn 2 in der Nähe von Werder (Havel) sind nach Angaben der Polizei mindestens zwei Menschen schwer verletzt worden.

Ein Lastwagen der Bundeswehr steht auf dem Standstreifen der A2, während rechts neben der Fahrbahn ein beschädigtes Fahrzeug liegt.
Ein Lastwagen der Bundeswehr steht auf dem Standstreifen der A2, während rechts neben der Fahrbahn ein beschädigtes Fahrzeug liegt.  © Cevin Dettlaff/dpa-Zentralbild/dpa

Ob es auch Tote gegeben habe, sei noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin am Montagmorgen.

Der Unfall habe sich am Montag in Richtung Magdeburg zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Anschlussstelle Lehnin ereignet.

In diesem Bereich war die A2 Richtung Magdeburg zunächst komplett gesperrt, wie die Polizei bei Twitter schrieb.

Update, 11.10 Uhr: Schwerverletzte sind gestorben

Ein Lastwagen hat den Unimog von der Fahrbahn gedrückt.
Ein Lastwagen hat den Unimog von der Fahrbahn gedrückt.  © Julian Stähle

Bei dem Crash sind zwei Soldaten der Bundeswehr ums Leben gekommen.

Die beiden Männer seien am Montag in einem Unimog mit einem Konvoi von insgesamt 27 Bundeswehrfahrzeugen zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Anschlussstelle Lehnin unterwegs gewesen, berichtete Polizeisprecher Heiko Schmidt.

Die Kolonne sei von einem Lastwagen überholt worden, der aus noch unbekannten Gründen nach rechts eingeschert sei und den Unimog von der Fahrbahn gedrückt habe.

Dabei sei der Unimog auf dem Seitenstreifen vor den Pfahl eines Verkehrsschilds geprallt, berichtete Schmidt. Die beiden Insassen seien an der Unfallstelle gestorben. Der Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt.

Ein Fahrzeug der Feldjäger steht nach einem Unfall auf der A2 vor einer Kolonne mit Bundeswehr-Fahrzeugen.
Ein Fahrzeug der Feldjäger steht nach einem Unfall auf der A2 vor einer Kolonne mit Bundeswehr-Fahrzeugen.  © Cevin Dettlaff/dpa-Zentralbild/dpa

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Titelfoto: Cevin Dettlaff/dpa-Zentralbild/dpa

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