Diplomatenauto stürzt von Brücke auf A20: Vier Schwerverletzte, darunter zwei Kinder

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Von Sebastian Schmitt

Grimmen (Vorpommern-Rügen) - Bei einem Unfall auf der A20 in Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntagmorgen vier Menschen schwer verletzt worden.

Das Diplomatenauto liegt unter der Brücke in einem Bachbett.
Das Diplomatenauto liegt unter der Brücke in einem Bachbett.  © Stefan Tretropp

Unter den Verletzten seien auch zwei Kinder, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Der Fahrer habe die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei gegen 8.30 Uhr nahe Grimmen von einer Autobahnbrücke mehrere Meter tief eine Böschung hinab gestürzt.

Auf Bildern vom Unfallort war zu sehen, wie das Fahrzeug in einem Bach unter der Brücke lag. Das Kennzeichen des Autos weist den Wagen als Diplomatenfahrzeug aus.

Ein Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen brachten einen 61-Jährigen, eine 36-Jährige und die beiden Kinder in Krankenhäuser. Ob Lebensgefahr bestehe, konnte der Polizeisprecher bislang nicht sagen.

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Neben den vier Verletzen befanden sich auch mindestens drei Hunde in dem Auto, die den Unfall aktuellen Erkenntnissen zufolge überlebten. Zur Unfallursache und dem genauen Unfallhergang machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Der Wagen ist mehrere Meter tief eine Böschung hinabgestürzt.
Der Wagen ist mehrere Meter tief eine Böschung hinabgestürzt.  © Stefan Tretropp

Zwei Menschen bei Folgeunfall an Stauende schwer verletzt

Die A20 war zeitweise voll gesperrt, am Ende des dadurch ausgelösten Staus kam es am Vormittag noch zu einem Folgeunfall. Wie der Polizeisprecher mitteilte, fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Wagen auf die stehenden Autos auf.

Er und seine 72 Jahre alte Beifahrerin wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Autos am Stauende erlitt leichte Verletzungen.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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