Reisebus drängt Audi auf A24 ab: Mutter und Kinder verletzt, Fahrer flüchtet

Neuruppin - Rücksichtslos und feige: Am Montagnachmittag hat ein Bus auf der A24 in Brandenburg einen Audi von der Straße gedrängt.

Der Audi ist auf der A24 von einem Reisebus abgedrängt worden.
Der Audi ist auf der A24 von einem Reisebus abgedrängt worden.  © Brandenburg News24/Christian Guttmann

Bei dem Unfall wurden die 43 Jahre alte Audi-Fahrerin und zwei Insassen, bei denen es sich um ihre Kinder im Alter von fünf und 15 Jahren handeln soll, leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Zwischenfall ereignete sich gegen 16.35 Uhr zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin, wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei Walsleben TAG24 auf Nachfrage bestätigte.

Nach ersten Erkenntnissen soll die 43-Jährige mit ihrem TT auf dem linken Fahrstreifen unterwegs gewesen sein, als der Bus plötzlich ebenfalls nach links ausscherte. Die Frau konnte einen Zusammenstoß durch ein abruptes Ausweichmanöver zwar verhindern, verlor dadurch aber die Kontrolle über ihren Audi.

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In der Folge kam der Sportwagen nach rechts von der Straße ab, überschlug sich im Seitengraben und kam unweit eines Maschendrahtzauns wieder auf den Rädern zum Stehen.

Busfahrer flüchtet vom Unfallort und setzt unbeirrt Fahrt Richtung Berlin fort

Nach einem Überschlag ist der TT wieder auf den Rädern zum Stehen gekommen.
Nach einem Überschlag ist der TT wieder auf den Rädern zum Stehen gekommen.  © Brandenburg News24/Christian Guttmann

Obwohl er offensichtlich einen Unfall verursacht hatte, den er spätestens im Rückspiegel hätte sehen müssen, hielt der Busfahrer nicht an.

Stattdessen entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort und setzte seine Fahrt in Richtung Berlin unbeirrt fort. Ob sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes auch Fahrgäste in dem Bus befanden, war nicht bekannt.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, aber auch am Dienstagmorgen war der Fahrer noch flüchtig, wie die Sprecherin weiter mitteilte.

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Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten mussten die rechte Fahrspur und der Standstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die linke Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Dadurch kam es vorübergehend zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die weiteren Ermittlungen dauern an, insbesondere die Suche nach dem Unfallverursacher.

Titelfoto: Brandenburg News24/Christian Guttmann

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