Frankfurt am Main - Bei einem Unfall am Samstagabend auf der A3 bei Frankfurt am Main hat sich ein Peugeot überschlagen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Der Verursacher des Unfalls, der Fahrer eines Audi A6, war zunächst zu Fuß vom Unfallort geflüchtet. Später stellte sich jedoch ein 22-jähriger Mann der Polizei und behauptete, das Auto gesteuert zu haben. Noch ist aber unklar, ob er wirklich der Fahrer war.
Wie ein Sprecher der Polizei berichtete, war der Audi in Fahrtrichtung Köln unterwegs. Nach Aussagen von Zeugen soll der Fahrer dabei mit sehr hoher Geschwindigkeit mehrere andere Autos links und rechts überholt haben.
Gegen 21.50 Uhr näherte sich der Audi dann dem Peugeot einer 30 Jahre alten Fahrerin, die ebenfalls gerade wegen eines Überholvorgangs auf der linken Spur fuhr. Als sie den Audi im Rückspiegel entdeckte, wollte sie diesem Platz machen und versuchte, die Spur zu wechseln.
In diesem Moment setzte der Audi-Fahrer laut Polizei allerdings dazu an, den Peugeot rechts zu überholen, sodass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.
In der Folge kollidierte der A6 zunächst mit der rechten und anschließend mit der linken Leitplanke, wo der Wagen dann zum Stehen kam. Der Fahrer stieg daraufhin aus dem nicht mehr fahrtüchtigen A6 aus und flüchtete zu Fuß.
Der Peugeot hatte sich nach der Kollision überschlagen
Der Peugeot hingegen war ins Schleudern geraten, hatte sich überschlagen und blieb auf dem Dach liegen. Dabei erlitten die Fahrerin und ihr 34 Jahre alter Beifahrer leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die beiden in eine nahe gelegene Klinik. Später erschien dann der 22-jährige Mann an der Unfallstelle, der angab, den Audi gesteuert zu haben.
Für die Unfallaufnahme musste die A3 im betroffenen Bereich zwischen 22 und 23 Uhr voll gesperrt werden. Die Polizei schätzt den insgesamt entstandenen Sachschaden auf einen sechsstelligen Betrag.