Sattelzug kracht in Baustelle: Unfall sorgt für Stau-Chaos auf der A3
Wiesbaden - Auf der A3 hat ein Unfall bei Wiesbaden am frühen Dienstagmorgen für einen bis zu zehn Kilometer langen Stau gesorgt. Immer noch kommt es dort zu Verkehrsbehinderungen.
Wie ein Sprecher der Polizei sagte, hatten gegen 3 Uhr zwischen der Anschlussstelle Niedernhausen und der Rastanlage Medenbach West in Fahrtrichtung Würzburg Markierungsarbeiten für die Fahrstreifen stattgefunden, für die die rechten beiden Spuren gesperrt worden waren. Nur der linke Fahrstreifen war demnach befahrbar.
Das bemerkte der 51 Jahre alter Fahrer eines Sattelzugs aus den Niederlanden aber offenbar zu spät und krachte ungebremst auf den zur Sperrung aufgestellten Anhänger der Autobahnmeisterei.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger laut Polizei völlig zerstört und das Zugfahrzeug stark beschädigt. Der Sattelzug schleuderte nach links und schlug mit dem Führerhaus in die Begrenzungswand aus Beton ein.
Dadurch sei das Führerhaus heftig deformiert worden, der Fahrer und sein 40-jähriger Beifahrer hätten aber glücklicherweise nur leichte Verletzungen davongetragen und sich selbstständig befreien können.
Der Rettungsdienst habe die Männer vorsorglich in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.
Durch Lkw-Unfall auf der A3 entstand Sachschaden in Höhe von einer halben Million Euro
Für die aufwendigen Bergungsarbeiten musste die A3 in Richtung Würzburg für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Trotz einer Umleitungsempfehlung an der Abfahrt Idstein habe sich ein bis zu zehn Kilometer langer Rückstau gebildet, der sich erst ab 7 Uhr langsam auflöst.
Die Polizei schätzt den bei dem Unfall entstandenen Schaden auf eine halbe Million Euro.
Titelfoto: 5VISION.NEWS
