Stau-Chaos auf A4 in Chemnitz: Lkw-Fahrer löst Crash aus und flüchtet
Chemnitz - Stau-Alarm auf der A4 in Chemnitz am Mittwochnachmittag! Ein Lkw-Fahrer löste einen fatalen Crash aus - die Autobahn musste komplett gesperrt werden. Verrückt: Der Unfallverursacher flüchtete nach dem Unfall, die Polizei sucht aktuell nach ihm.
Der Crash geschah gegen 13.30 Uhr zwischen dem Kreuz Chemnitz und der Anschlussstelle Chemnitz Mitte. Laut Polizei wechselte ein unbekannter Lkw-Fahrer in einem Baustellenbereich vom Ausfädelungsstreifen nach rechts auf die Fahrspur.
"Der dort befindliche Fahrer (43) eines Mercedes-Sattelzuges bremste und konnte so eine Kollision mit dem unbekannten Sattelzug vermeiden", teilt die Polizei mit.
Ein dahinter fahrender Lkw-Fahrer (48) konnte allerdings nicht mehr rechtzeitig reagieren und donnerte dem 43-Jährigen ins Heck. Daraufhin krachte ein darauf folgender Laster-Fahrer (30) in den verunfallten Sattelzug.
Verletzt wurde laut Polizeiangaben niemand. Allerdings entstand ein hoher Sachschaden: insgesamt etwa 355.000 Euro!
Autobahn stundenlang gesperrt: Polizei sucht Zeugen
Die A4 musste nach dem Unfall in Richtung Dresden komplett gesperrt werden. Laut dem ADAC bildete sich ein kilometerlanger Stau - für zahlreiche Auto- und Lkw-Fahrer ging am Nachmittag nichts mehr. Der Stau ging zeitweise bis auf die A72 zurück.
Die Aufräumarbeiten dauerten Stunden - vor allem, weil ein Teil der Ladung (Autobatterien) umkippte. Einige der Batterien liefen aus.
Erst gegen 17 Uhr konnte der Standstreifen wieder freigegeben werden. Um 20 Uhr war die komplette Autobahn wieder frei.
Von dem Unfallfahrer fehlt bislang jede Spur. Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zum flüchtigen Sattelzug (Kennzeichen aus Litauen) machen? Hinweise nimmt die Autobahnpolizei unter der Nummer 0371/87400 entgegen.
Erstmeldung: 3. Dezember, 15.43 Uhr, zuletzt aktualisiert am 4. Dezember, 13.34 Uhr
Titelfoto: Chempic

