Lichtenau/Chemnitz - Stau auf der A4 bei Chemnitz am Mittwochmorgen! Offenbar durch einen Reifenschaden kam ein Kleintransporter von der Fahrbahn ab und krachte mit voller Wucht in die Leitplanke. Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden. Drei Personen wurden verletzt.
Der Unfall geschah gegen 6.30 Uhr auf Höhe der Raststätte Auerswalder Blick. Laut Polizeiangaben war ein Citroën-Kleintransporter (Fahrer: 44) auf der linken Fahrspur in Richtung Erfurt unterwegs.
"Auf Höhe der Raststätte kam es offenbar zu einem Reifenschaden", teilt die Polizei mit. Daraufhin knallte der Transporter gegen die rechte Leitplanke.
Es schepperte gewaltig! Das Fahrzeug wurde nach dem Leitplanken-Crash auf die Autobahn geschleudert, blieb in der Mitte der A4 stehen. Zahlreiche Fahrzeugteile verteilten sich auf der Autobahn.
Schnell rückten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte an. Die A4 musste kurzzeitig komplett gesperrt werden.
Zunächst kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Insassen. Laut Polizeiangaben wurden der Fahrer sowie zwei Mitfahrer leicht verletzt. "Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 80.000 Euro", so die Polizei.
Stau nach Unfall auf A4 bei Chemnitz
Kurz nach der Sperrung konnte die linke Fahrspur wieder freigegeben werden. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeführt. Durch die Sperrung kam es auf der A4 am Mittwochmorgen zu Stau. Mittlerweile ist die Unfallstelle geräumt, der Verkehr fließt wieder.
Erst am Montagabend krachte es auf der A4 in Sachsen mehrmals: Aufgrund des winterlichen Wetters knallte ein Transporter bei Hohenstein-Ernstthal gegen die Leitplanke, ein Opel verunfallte ebenfalls. An der Anschlussstelle Wüstenbrand überschlug sich ein VW. Glücklicherweise kamen die Autofahrer glimpflich davon.
Erstmeldung: 18. März, 8.28 Uhr, zuletzt aktualisiert: 10.38 Uhr