Lkw mit E-Autos brennt: A4 Richtung Dresden stundenlang gesperrt
Apolda - Die A4 in Fahrtrichtung Dresden war nach einem Brand eines Autotransporters am Montagmorgen stundenlang gesperrt.
Laut Polizeiangaben hatte der Anhänger des Gespanns während der Fahrt, gegen 3.45 Uhr, angefangen zu brennen. Der Fahrer hatte jedoch das Feuer bemerkt und geistesgegenwärtig reagiert. Er steuerte den Lkw kurz nach der Auffahrt Apolda auf den Standstreifen und koppelte den Anhänger von der Zugmaschine ab.
Drei geladene Autos brannten daraufhin aus. Sie waren nicht mehr zu retten. Bei den betroffenen Fahrzeugen handelte es sich um Elektroautos der Marken Polestar und Kia sowie einen Mercedes-Benz (S-Klasse Hybrid). Der Sachschaden wurde auf rund 150.000 Euro beziffert.
Die Feuerwehr war rund sechs Stunden im Einsatz. Zwei Autos mussten jeweils in einen Spezialcontainer geladen werden, weil von den Fahrzeugbatterien weiterhin in Brandrisiko ausging.
Durch das Löschwasser war auch ein nahegelegenes Regenrückhaltebecken verunreinigt worden. Dieses muss nun durch eine Fachfirma abgepumpt werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, hieß es.
Während der Einsatz- und Bergungsarbeiten war die A4 in Fahrtrichtung Dresden ab der Anschlussstelle Apolda komplett gesperrt. Auf der Autobahn sowie den Umleitungsstrecken bildete sich ein langer Stau. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein technischer Defekt am Anhänger wird als Brandursache vermutet.
Titelfoto: Johannes Krey - JKFTV.de Foto- und Videojournalist | Drohnenoperator
