Von Christine Schultze
Gemünden - Ein folgenschwerer Auffahrunfall mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen hat in Hessen die Polizei auf der A5 am Ohmtal-Dreieck beschäftigt.
Nach Angaben der Beamten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt am Freitagmittag wegen des Unfalls zunächst komplett gesperrt. Trotz einer Rundfunkwarnmeldung mit Umleitungsempfehlung habe sich ab der Anschlussstelle Alsfeld-West ein rund neun Kilometer langer Rückstau gebildet.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler kam es zu dem Unfall, als ein 19 Jahre alter Autofahrer ein Stauende übersah. Er sei daraufhin gegen die zwei vor ihm fahrenden Fahrzeuge gefahren.
Dies habe eine "Kettenreaktion" ausgelöst, bei der die übrigen Autos aufeinander geschoben wurden.
Der Unfall auf der linken von vier Fahrspuren habe sich unmittelbar nach Zusammenführung der A5 und der A49 hinter einer kleinen Kuppe ereignet.
Glücklicherweise hätten alle beteiligten Personen ihre Autos selbstständig verlassen können.
Zwei von ihnen kamen zur medizinischen Abklärung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf 60.000 Euro.