Motorblock durchschlägt Schallschutzmauer: Vier junge Männer schwer verletzt

Duisburg - Vier Schwerverletzte und ein völlig zertrümmertes Auto - das ist die Bilanz eines verheerenden Unfalls auf der A59 bei Duisburg in der Nacht zu Samstag.

Von vorn war das Auto als solches kaum noch zu erkennen gewesen.
Von vorn war das Auto als solches kaum noch zu erkennen gewesen.  © Polizei Düsseldorf

Wie ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen mitteilte, war ein 19-jähriger Audi-Fahrer gegen 2.41 Uhr in Richtung Dinslaken unterwegs.

Mit an Bord waren drei weitere junge Männer (21 bis 22 Jahre alt), als der Fahrer in Höhe der Anschlussstelle Duisburg-Duissern plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

In der Folge prallte das Auto gegen die Beton-Mittelleitplanke, drehte sich danach um die eigene Achse und wurde anschließend über das Ende der rechten Leitplanke in die Luft katapultiert.

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Auf der Leitplanke kam der Wagen schließlich völlig demoliert zum Stehen. "Der Motorblock wurde aus dem Motorraum gerissen und durchschlug die Schallschutzmauer", schilderte der Polizeisprecher.

Die vier Insassen aus Duisburg erlitten bei dem Crash schwere Verletzungen und wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht.

Betrunken die Kontrolle verloren? Polizei ermittelt nach schwerem Unfall

Während der Unfallaufnahme ergaben sich laut Polizei Hinweise darauf, dass der 19-jährige Fahrer sich betrunken hinter das Steuer seines Audis gesetzt hatte. "Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt", erklärte der Sprecher.

Die Ermittlungen der Düsseldorfer Polizei dauern an.

Titelfoto: Bildmontage: Polizei Düsseldorf

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