Holz-Lkw durchbricht Mittelleitplanke auf der A66: Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt

Gelnhausen - Schwerer Unfall auf der Autobahn 66 nahe des südosthessischen Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis. Dort verlor ein Lastwagenfahrer die Kontrolle über sein mit Stammholz beladenes Gefährt, krachte durch die Mittelleitplanke und kam auf der Seite zum Liegen. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt.

Der 63-jährige Lkw-Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.
Der 63-jährige Lkw-Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.  © 5vision/dpa

Wie ein Polizeisprecher berichtete, sei der 63-jährige Lkw-Lenker gegen 19.30 Uhr aus Richtung Fulda kommend zwischen Bad Orb und Gelnhausen unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Gelnhausen-Ost ereignete sich schließlich das tragische Unglück.

Aus noch nicht vollends geklärter Ursache kam der Lkw ins Schleudern, durchbrach die Mittelleitplanke und kippte schließlich so zur Seite, dass er zwischen den in beide Richtungen führenden Fahrbahnen zum Liegen kam.

Dabei wurde der 63-Jährige im Führerhaus seines Fahrzeuges so schwer eingeklemmt, dass er nur von den angerückten Rettungskräften befreit werden konnte. Der Lastwagenfahrer erlitt durch die Schwere des Unfalls erhebliche Verletzungen und wurde umgehend in eine nahegelegene Klinik eingeliefert.

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Trotz des schwer verletzten Brummifahrers sprachen die anwesenden Einsatzkräfte angesichts der Tatsache, dass keine weiteren Fahrzeuge in den Crash involviert wurden, von einem halbwegs glimpflichen Verlauf des Geschehens.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge könnte ein geplatzter Reifen die Ursache für den Unfall auf der A66 gewesen sein. Wie es zu dem Reifenplatzer gekommen sein könnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Glück im Unglück bei schwerem Lkw-Unfall auf der A66: Keine weiteren Fahrzeug involviert

Es werde laut eines Polizeisprechers unter anderem überprüft, ob der Lkw unter Umständen überladen gewesen sei und deshalb eine zu große Last auf die Bereifung gewirkt habe.

Insgesamt entstand bei dem Crash ein Sachschaden in Höhe von circa 40.000 Euro. Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich besonders aufwendig und dauerte bis in die Nacht hinein an. Die A66 war rund um die Unfallstelle bis 3.30 Uhr gesperrt.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Feuerwehr, Autobahnpolizei und des Rettungsdienstes sowie ein Notarzt und der ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph 28".

Titelfoto: 5vision/dpa

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