Unfall auf A66 mit vier Verletzten: Kilometerlanger Stau
Wiesbaden - Ein Mercedes wurde in den Grünstreifen geschleudert, ein Ford stand quer auf der Fahrbahn: Auf der A66 bei Wiesbaden kam es am Mittwochabend zu einem schweren Unfall, vier Menschen wurden dabei verletzt. In der Folge bildete sich ein kilometerlanger Stau!
Der verhängnisvolle Crash ereignete sich gegen 18.35 Uhr zwischen Wiesbaden-Nordenstadt und Wiesbaden-Erbenheim, wie die Polizei in Westhessen in der Nacht zu Donnerstag mitteilte.
Demnach war ein 19-Jähriger mit einem schwarzen Audi SUV auf der Autobahn in Richtung Rüdesheim unterwegs.
Bei der Anschlussstelle Erbenheim musste der junge Mann seinen Wagen "verkehrsbedingt stark abbremsen", wie ein Sprecher erklärte - damit nahm das Unglück seinen Lauf!
Eine hinter dem Audi fahrende 23-Jährige bremste ihren Mercedes zwar ebenfalls stark ab, fuhr aber dennoch leicht auf den Audi auf. Ein nachfolgender Ford krachte hingegen mit großer Wucht in das Heck des Mercedes.
Der Wagen der 23-Jährigen wurde durch die enorme Wucht des Aufpralls in den Grünstreifen neben der A66 geschleudert. Der weiße Ford blieb quer zur Fahrbahn stehen.
Bis zu sechs Kilometer Stau auf der A66 nach Crash bei Wiesbaden
Die Mercedes-Fahrerin und ihre beiden Beifahrerinnen (21 und 25 Jahre alt) sowie der 23 Jahre alte Ford-Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt.
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes versorgten die drei Frauen und den Mann, die im Anschluss in Krankenhäuser gebracht wurden. Der 19-jährige Audi-Fahrer blieb unverletzt.
Für die Bergung der Autowracks und die Reinigung der Fahrbahn wurde die A66 in Fahrtrichtung Rüdesheim vorübergehend voll gesperrt. "In der Spitze staute sich der Verkehr sechs Kilometer zurück bis zur Anschlussstelle Wallau", ergänzte der Polizeisprecher.
Gegen 20.45 Uhr am Mittwochabend konnte die A66 wieder auf allen Spuren freigegeben werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei insgesamt auf etwa 40.000 Euro. Die Ermittlungen zu dem Unfall bei Wiesbaden dauern an.
Titelfoto: Montage: dpa/Arne Dedert, dpa/Boris Roessler

