Der Fahrer eines Kleintransporters war gegen 20.30 Uhr am Dreieck Suhl durch den einsetzenden Eisregen von der Autobahn abgekommen. Das Fahrzeug des 58-Jährigen kippte daraufhin um und blieb im Straßengraben liegen, teilte die Polizei mit. Der Mann verletzte sich leicht.
Als die Rettungskräfte vor Ort waren, hatte sich ein weiterer Unfall ereignet. Den Angaben nach war ein vorbeifahrender Winterdienst mit seinem Schneepflug gegen den Rettungswagen gestoßen und hatte diesen am Heck beschädigt. Der Schneeschieber verkeilte sich im Rettungsfahrzeug und musste abgeschnitten werden.
Im Krankenwagen befanden sich zu diesem Zeitpunkt drei Personen - der verletzte Fahrer des Kleintransporters sowie eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes und ein Polizist. Die 40-Jährige und der 38-Jährige erlitten bei dem Unfall schwere Prellungen. Alle drei wurden anschließend ins Krankenhaus nach Suhl gebracht. Um die Verletzten dort hinzubringen waren weitere Rettungsfahrzeuge ausgerückt.
Der Winterdienst konnte trotz fehlendem Seitenschild seine Fahrt fortsetzen. Der Krankenwagen musste abgeschleppt werden. Wie die Polizei erklärte, wird der Schaden an beiden Fahrzeugen auf rund 120.000 Euro geschätzt.
Wegen des Unfalls und der darauffolgenden Bergung war die A71 in Fahrtrichtung Meiningen für mehrere Stunden bis etwa 0 Uhr voll gesperrt.