Plauen - Mit dieser spektakulären Aktion hat ein 39-jähriger Škoda-Fahrer womöglich ein Leben gerettet. Er bremste am Donnerstagnachmittag auf der A72 einen Ford aus, dessen Fahrer offenbar die Kontrolle über sein Auto verloren hatte.
Der 48-jährige Ford-Fahrer war gegen 15.35 Uhr auf der A72 in Richtung Leipzig unterwegs. Wie die Polizei mitteilte, verlor er kurz nach der Abfahrt Plauen-Süd (Vogtland) – offensichtlich aufgrund eines gesundheitlichen Problems – die Kontrolle über sein Auto.
Der Ford krachte zunächst gegen den Mercedes-Transporter eines 49-jährigen Mannes und danach sowohl gegen die linke als auch gegen die rechte Leitplanke.
Der dahinter fahrende Škoda-Fahrer reagierte geistesgegenwärtig. Er überholte den Ford, setzte sich vor ihn und bremste ihn mit seinem Škoda kontrolliert ab.
Als beide Autos zum Stehen kamen, schaute der 39-Jährige sofort nach dem Ford-Fahrer, kümmerte sich um ihn und leistete Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Diese brachten den 48-Jährigen anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Sein Retter sowie der Transporter-Fahrer blieben offenbar unverletzt.
An den drei Fahrzeugen sowie an den Leitplanken entstand ein hoher Sachschaden. Polizeiinformationen zufolge beläuft sich dieser auf etwa 20.500 Euro. Der Ford musste abgeschleppt werden.