BMW geht nach Unfall in Flammen auf: Männer retten sich auf dramatische Weise selbst

Baiersdorf - Auf der A73 in Bayern hat sich am Montagabend ein schwerer Unfall ereignet. Wie durch ein Wunder blieben die Insassen des komplett zerstörten BMW nahezu unverletzt.

Der BMW ist nur noch ein Wrack. Wie durch ein Wunder blieben die Insassen nahezu unverletzt.
Der BMW ist nur noch ein Wrack. Wie durch ein Wunder blieben die Insassen nahezu unverletzt.  © NEWS5 / Merzbach

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, ereignete sich der Crash gegen 21.20 Uhr auf Höhe Baiersdorf im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Demnach waren zwei junge Männer, etwa Mitte 20, in einem BMW in Richtung Bamberg unterwegs. In einer langgezogenen S-Kurve kam der Fahrer aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und krachte in die Leitplanke. Anschließend schleuderte das Auto rund 200 Meter über die Fahrbahn und prallte in die Mittelleitplanke.

Der Crash ereignete sich in einer 120er Zone, die laut eines Sprechers der Feuerwehr seit Eröffnung der Autobahn berüchtigt für schwere Unfälle sei.

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Die Polizei nimmt an, dass der junge Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn unterwegs war und deshalb die Kontrolle über den BMW verlor.

Nach dem Unfall fing der Wagen Feuer und brannte nahezu vollständig aus. Wie ein Augenzeuge berichtete, traten die Insassen noch rechtzeitig die Frontscheibe heraus und retteten sich so aus dem brennenden Wrack.

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Auslaufende Betriebsstoffe und über hunderte Meter verteilte Trümmerteile gestalteten die Bergungsarbeiten schwierig.
Auslaufende Betriebsstoffe und über hunderte Meter verteilte Trümmerteile gestalteten die Bergungsarbeiten schwierig.  © NEWS5 / Merzbach

Angesichts der Bilder vom Unfallort ist es kaum zu glauben, dass die beiden Männer den Crash nahezu unverletzt überstanden haben. Der Motorblock wurde durch die Wucht des Aufpralls herausgerissen und schleuderte laut Polizeisprecher rund 20 Meter weiter als der Unfallwagen über die Fahrbahn.

Lediglich der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Beifahrer blieb unverletzt.

Da auslaufender Kraftstoff drohte, in einen nahegelegenen Bach zu fließen, musste die Feuerwehr Öl-Sperren errichten, um einen Umweltschaden abzuwenden. Laut Feuerwehrsprecher gestaltete sich die Anfahrt zur Unfallstelle schwierig, da die Rettungsgasse nicht ordentlich gebildet worden war.

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Wegen der aufwändigen Reinigungs- und Bergungsarbeiten bildete sich ein langer Stau.

Titelfoto: NEWS5 / Merzbach

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