Junger Porsche-Fahrer aus Leipzig baut schweren Unfall auf A9

Triptis - Bei einem Unfall am Ostersonntag auf der A9 in Thüringen sind zwei Personen schwer verletzt worden.

Der 25-jährige Porsche-Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Auto war komplett zerstört.
Der 25-jährige Porsche-Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Auto war komplett zerstört.  © Thüringer Polizei, Autobahnpolizeiinspektion

Das Unglück hatte sich gegen 18.10 Uhr hinter der Anschlussstelle Triptis in Richtung Berlin abgespielt.

Wie die Autobahnpolizei in einer Mitteilung erklärte, hatte ein 25-jähriger Porsche-Fahrer aus Leipzig in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Dabei kam er nach links von der Fahrbahn ab und fuhr auf den kleinen unbefestigten Teil zwischen der Leitplanke und dem Standstreifen. Im Anschluss kam der junge Mann wieder nach rechts und krachte mit einem Mercedes auf der mittleren Spur zusammen.

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Der Porsche kam nach dem Zusammenstoß wieder von der A9 ab. Diesmal knallte er jedoch unter die Mittelleitplanke und blieb unter dieser stecken. Dem 34-jährigen Mercedes-Fahrer gelang es noch, sein Auto sicher auf den Standstreifen zu lenken.

In der Folge wurden die beiden schwer verletzten Fahrer von einem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Den Angaben nach entstand ein Sachschaden von rund 90.000 Euro.

Wegen des Unfalls und der damit verbundenen Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A9 in Richtung Berlin für eine Stunde voll sowie 30 weitere Minuten teilweise gesperrt. Es bildete sich ein Stau mit einer Länge von drei Kilometern.

Wegen des Unfalls war die A9 in Richtung Berlin für einige Zeit voll gesperrt.
Wegen des Unfalls war die A9 in Richtung Berlin für einige Zeit voll gesperrt.  © Thüringer Polizei, Autobahnpolizeiinspektion

Die A9 in Richtung München musste ebenfalls kurzzeitig gesperrt werden.

Titelfoto: Thüringer Polizei, Autobahnpolizeiinspektion

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