Schon wieder Unfall auf der A9: Lastwagen krachen am Stauende ineinander
Schkeuditzer Kreuz/Wiedemar - Nachdem am frühen Dienstagnachmittag ein Lastwagen auf die Mittelleitplanke kippte und die A9 teilweise voll gesperrt werden musste, kollidierte am Stauende nur wenige Stunden später ein Lastwagen mit einem Transporter und einem anderen Sattelzug.
Der Stau auf der Fahrtrichtung Leipzig/Halle bzw. München zog sich bis zur Abfahrt Wiedemar.
Wie ein Polizeisprecher gegenüber TAG24 bestätigte, kollidierten die Fahrzeuge dort gegen 17.15 Uhr miteinander.
Demnach wollte der 55-jährige Fahrer des Renault-Lkw von der mittleren auf die linke Spur wechseln, wobei er einen Van touchierte. Durch den Zusammenstoß geriet der Lkw auf die rechte Spur, wo er gegen einen Sattelzug (Fahrer: 47) krachte.
Bei dem Aufprall wurde der 55-Jährige eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften schwer verletzt befreit werden. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn und brachte ihn in ein Krankenhaus.
Die beiden anderen Fahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Gesamtschaden an allen beteiligten Fahrzeugen beläuft sich schätzungsweise auf rund 50.000 Euro.
Die Fahrbahn musste erneut voll gesperrt werden. Nach dem ersten Unfall am Nachmittag wurde der Verkehr während der Bergungsarbeiten über einen Fahrstreifen geleitet. Es kam bis in den Abend zu stockendem Verkehr und teilweise zu Stau.
Wie schon am Nachmittag, waren wieder Einsatzkräfte der Polizei, des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehren aus Lissa und Wiedemar im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern, zu säubern und um ausgelaufene Betriebsmittel aufzunehmen.
Erstmeldung am 3. März, 18.54 Uhr ; Update am 4. März, 11.03 Uhr
Titelfoto: Michael Strohmeyer
