Massencrash auf A9: Hubschrauber wegen Feuerwehrmann angefordert
Günthersdorf - Nach einem Massencrash zwischen mehreren Autos musste die A9 am Samstagnachmittag in Fahrtrichtung Berlin voll gesperrt werden. Ein Feuerwehrmann wurde während des Einsatzes selber zu einem medizinischen Notfall.
Ersten Informationen zufolge hat es auf der Autobahn in Richtung Berlin an der Anschlussstelle Leipzig West kurz vor 13.30 Uhr zwischen zwei Autos gekracht.
Am Sonntag bestätigte die Polizei, dass insgesamt fünf Autos in den Unfall nahe dem Einkaufszentrum Nova verwickelt waren.
Demnach geriet ein Auto ins Schleudern und knallte gegen ein weiteres. Ein Fahrzeug ist daraufhin gegen die Leitplanke geprallt und wurde wieder auf die Straße geschleudert. Ein weiteres Auto wurde durch herumliegende Fahrzeugteile beschädigt.
Zwei Personen verletzten sich leicht. Neben der Polizei rückten die Feuerwehr und der Rettungsdienst an die Unfallstelle aus.
Feuerwehrmann erleidet medizinischen Notfall und muss ins Krankenhaus
Laut TAG24-Informationen habe ein Notarzt per Rettungshubschrauber nachgefordert werden müssen. Wie sich herausstellte, erlitt ein Feuerwehrmann während des Einsatzes einen medizinischen Notfall.
Er wurde zur Behandlung in ein Leipziger Krankenhaus gebracht. "Nach derzeitigem Stand steht dieser Vorfall nicht im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall", hieß es seitens der Polizei.
Die Autobahn musste in Richtung Berlin für über anderthalb Stunden voll gesperrt werden. Es entstand ersten Schätzungen zufolge ein Sachschaden in Höhe von über 40.000 Euro.
Zwei Autos wurden abgeschleppt, die Ermittlungen dauern weiter an.
Erstmeldung vom 13. Juni, 15.47 Uhr. Aktualisiert am 14. Juni, 14.32 Uhr.
Titelfoto: EHL Media/Erik-Holm Langhof
