Bad Lobenstein - Auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin hat es am frühen Samstagabend gekracht. Die Autobahn war im Unfallbereich mit Rettungskräften übersät.
Der Fahrer eines Wohnmobils mit zwei Kindern an Bord war zwischen den Anschlussstellen Rudolphstein und Bad Lobenstein ungebremst auf ein Stauende gefahren und mit mehreren Autos kollidiert. Neun Fahrzeuge wurden beschädigt - darunter zwei Kleinbusse. Wie die Autobahnpolizei berichtet, hatte der Mann den stehenden Verkehr zu spät bemerkt.
Bei dem Unfall wurden insgesamt neun Menschen verletzt. Davon eine Person schwer. Die Polizei hatte zunächst von 34 Verletzten gesprochen, am Sonntagvormittag war die Zahl dann nach unten korrigiert worden.
In den Crash involviert war auch eine Reisegruppe, bestehend aus acht Betreuern und elf Kindern. Den Angaben nach befanden sie sich auf der Rückreise aus Österreich.
Die A9 in Fahrtrichtung Berlin war für über fünf Stunden voll gesperrt. Der Verkehr konnte über die Tank- und Rastanlage Hirschberg geleitet werden. Es entstand Sachschaden von rund 350.000 Euro.
Erstmeldung am 26. Juli um 6.58 Uhr, aktualisiert um 8.36 Uhr