Schkeuditzer Kreuz/Wiedemar - Nachdem am frühen Dienstagnachmittag ein Lastwagen auf die Mittelleitplanke kippte und die A9 teilweise voll gesperrt werden musste, kollidierten am Stauende nur wenige Stunden später ein Lastwagen und ein Transporter.
Der Stau auf der Fahrtrichtung Leipzig/Halle bzw. München zog sich bis zur Abfahrt Wiedemar.
Wie ein Polizeisprecher gegenüber TAG24 bestätigte, kollidierten dort gegen 17.15 Uhr die Fahrzeuge aus bisher unbekannter Ursache.
Bilder von vor Ort zeigen, wie der Transporter dabei stark beschädigt wurde.
Zum Gesundheitszustand der Fahrer konnten zum aktuellen Zeitpunkt noch keine genauen Angaben gemacht werden. Mindestens eine Person könnte schwer verletzt sein. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn und die Beteiligten wurden medizinisch versorgt.
Die Fahrbahn wurde erneut voll gesperrt.
Nach dem ersten Unfall am Nachmittag wurde der Verkehr während der Bergungsarbeiten über einen Fahrstreifen geleitet. Es kam bis in den Abend zu stockendem Verkehr und teilweise zu Stau.
Wie schon am Nachmittag, waren wieder Einsatzkräfte der Polizei, des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehren aus Lissa und Wiedemar im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern, zu säubern und um ausgelaufene Betriebsmittel aufzunehmen.