Lahr - Eine dramatische Unfallnacht auf der B415 in Lahr hat am frühen Sonntagmorgen zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt, vier davon schwer.
Gegen 0.30 Uhr war eine 24-jährige Frau mit ihrem Opel und einem großen, zweiachsigen Planenanhänger in Richtung A5 unterwegs. Laut Polizei geriet der Anhänger auf Höhe des Geländes der Landesgartenschau plötzlich ins Schlingern und kam auf die Gegenspur.
Ein entgegenkommender Fiat-Fahrer (30) hatte keine Chance mehr auszuweichen und prallte gegen den Anhänger. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Seite geworfen.
Im voll besetzten Opel der Unfallverursacherin erlitten die 24-jährige Fahrerin sowie drei Mitfahrer im Alter von 29 und 35 Jahren schwere Verletzungen.
Ein 13-jähriger Junge, der ebenfalls im Opel saß, kam mit leichten Verletzungen davon. Auch der Fahrer des Fiat wurde leicht verletzt.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften, die Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber waren in der Nacht vor Ort. Nach der Erstversorgung wurden alle Verletzten in Krankenhäuser transportiert.
Die B415 musste zwischen den Abzweigen Raiffeisenstraße und Freiburger Straße für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 40.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen.