Mopedfahrer (18) stirbt auf Schulweg: Mutter findet ihren toten Sohn

Nittendorf - Tragödie in der Oberpfalz: Ein 18 Jahre junger Mopedfahrer verstarb am Donnerstag bei einem schrecklichen Verkehrsunfall.

Das Motorrad hängt zerstört unter der Lastwagenfront.
Das Motorrad hängt zerstört unter der Lastwagenfront.  © Alexander Auer

Wie ein Polizeisprecher vor Ort mitteilte, ging gegen 7 Uhr der Notruf ein. Auf der Staatsstraße 2165 zwischen Penk und Pillenhofen im Landkreis Regensburg hatte sich ein schwerer Unfall ereignet. 

Ersten Ermittlungen zufolge wollte der 18-Jährige mit seinem 125er-Motorrad einen Bus nach einer Kurve überholen. Dabei übersah er wohl einen entgegenkommenden Lkw. Es kam zum Frontalzusammenstoß.

Der junge Mann überlebte den Unfall nicht. 

Bilder vom Unfallort lassen erahnen, welche Kräfte bei dem Zusammenstoß gewirkt haben müssen. Während das Motorrad unter der Lkw-Front hängt, liegt die Vorderachse einige Meter davon entfernt auf der Fahrbahn. 

Überall sind Trümmerteile, ein Schuh des Verstorbenen liegt auf der Fahrbahn, ein anderer wurde weit in eine angrenzende Wiese geschleudert.

Laut Sprecher war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Ein Gutachter soll nun den genauen Unfallhergang klären. 

Update 12.34 Uhr: Mutter kam zufällig Minuten später an der Unfallstelle vorbei

Wie die Polizei mitteilte, war der Verstorbene 18 Jahre alt. Zuvor war fälschlicherweise berichtet worden, dass der Mopedfahrer 19 Jahre alt sei.

Der junge Mann befand sich den Angaben zufolge auf dem Schulweg. 

Besonders tragisch: Etwa zehn Minuten nach dem Unfall kam die Mutter des Toten zufällig an der Unfallstelle vorbei. Sie wurde durch ein Betreuungsteam versorgt.

Die Vorderachse des Mopeds liegt abgetrennt auf der Fahrbahn, auf der auch ein Schuh des Verstorbenen liegt. 
Die Vorderachse des Mopeds liegt abgetrennt auf der Fahrbahn, auf der auch ein Schuh des Verstorbenen liegt.   © Alexander Auer
Einsatzkräfte stehen an der Unfallstelle. 
Einsatzkräfte stehen an der Unfallstelle.   © Alexander Auer

Titelfoto: Alexander Auer

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